Alles Pesto!

Pesto Genovese, Pesto Rosso oder intensives Bärlauchpesto - die haltbaren Soßen sind perfekt für die schnelle Küche, sind gesund und köstlich!

würziges Liebstöckelpesto
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Der Name Pesto stammt aus dem Italienischen „pestare“ für zerstampfen, weil bei der Zubereitung die Kräuter im Mörser zerkleinert werden. Bei der Zubereitung von Pesto sollte man viel Wert auf die Qualität des verwendeten Öls legen. Wertvolle, kaltgepresste Öle aus Österreich sind Kürbiskernöl, Leinöl, Rapsöl, Mohnöl oder Hanföl.

Die Kräuter sollten vor dem Zerkleinern gewaschen und gut abgetrocknet werden. Dann kommen Öl, Salz und je nach Rezept weitere Zutaten wie Käse, Nüsse oder Knoblauch. Geriebene Nüsse und Hartkäse verfeinern zwar den Geschmack, allerdings setzen diese Zutaten die Haltbarkeit herab.

Haltbarkeit
Wird das frische Pesto nicht sofort aufgebraucht hält es sich in einem Glas im Kühlschrank etwa ein Monat, wurden Käse und Nüsse mitverarbeitet nur einige Tage. Wichtig ist das Pesto nach der Verwendung mit Öl zu bedecken da es sonst schneller verdirbt.

Küchentipp:
Das Pesto verteilt sich optimal auf den frisch gekochten Nudeln, wenn man einen Erdäpfel oder ein paar Bohnen mitkocht. Die austretende Stärke klebt auf den Nudeln und das Pesto hält besser.

Kräuter aus dem eigenen Garten - optimal für selbstgemachte Pestos:

Basilikum wird im originalen Pesto alla genovese verwendet und wächst auch in den heimischen Gärten sehr gut. Es ist eine einjährige, frostempfindliche Pflanze. Mit Basilikum (-pesto) sollte erst am Ende der Kochzeit gewürzt werden, da sich das Aroma sonst verflüchtigt. Basilikum lindert Blähungen, Völlegefühl und wirkt nervenberuhigend.

Liebstöckl oder Luststock, Maggikraut - ist winterhart, vermehrt sich rasch und kann bis zu 2 Meter hoch wachsen. Klare Suppen werden oft mit Liebstöckl gewürzt, er kann aber auch für Salate, Saucen, Eintöpfe oder Aufstriche verwendet werden. Liebstöckl wirkt harntreibend und ist gut gegen Magenschmerzen, Blähungen sowie Blasen- und Nierenleiden.

Petersilie ist eine nicht kälteempfindliche, zweijährige Pflanze die sich auf feuchten Böden im Schatten wohl fühlt. Sie kann laufend abgeerntet werden, bis sie im 2. Jahr zu blühen beginnt. Die gesamte Pflanze kann in der Küche verwendet werden, ihre Blätter, die Wurzeln und auch die Samen. Petersilie wirkt harntreibend, krampflösend und fördert bei Stillenden die Milchbildung.

Oregano oder Dost wächst auf trockenen, warmen Böden und ist winterhart. Während er blüht hat er die beste Würzwirkung. Oregano wirkt krampflösend und hilft bei fiebrigen Erkältungen.

Experimentierfreudige Köche/Köchinnen können auch stark aromatische Kräuter wie Rosmarin oder Salbei für ein Pesto verwenden - am besten mit Petersilie etwas strecken.

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