Bart ab!

"die umweltberatung" gibt Tipps zum Rasieren mit natürlichen Produkten ohne Abfall und bietet ein Rezept für DIY-Rasierseife. Medieninformation "die umweltberatung" Wien, 2. Juni 2016

Pinsel, Rasierseife und Rasierer
© Sabine Seidl "die umweltberatung"

Rasieren macht viel Mist, wenn dabei Rasierschaum in Aluminiumdosen und Einwegrasierer zum Einsatz kommen. Die ökologische, hautfreundliche Alternative sind selbst gemachte Rasierseife und Mehrwegrasierer mit austauschbaren Klingen. Die DIY-Rasierseife eignet sich für Frauenbeine genauso gut wie fürs raue Männerkinn. Außerdem und ist sie ein originelles Vatertagsgeschenk. Das Rezept für eine milde Rasierseife bietet "die umweltberatung" im Infoblatt „Naturkosmetik selbst gemacht“ auf www.umweltberatung.at.

„Rasierseife selbst herzustellen ist einfach und eine gute, ökologische Alternative zu Rasierschaum-Dosen. Die Rasierseife fühlt sich auf der Haut angenehm an und enthält im Gegensatz zu herkömmlichen Rasierschaum keine Duftstoffe und keine Polyethylenglykole, die auch als PEG bezeichnet werden“, erklärt Mag.a Sandra Papes, Naturkosmetikexpertin von "die umweltberatung". Die selbst gemachte Rasierseife spart unnötige Aluminiumverpackungen ein, weil sie in ein Glas abgefüllt wird, das immer wieder als Verpackung verwendet werden kann.

Keine problematischen Inhaltsstoffe auf empfindlicher Haut

Duftstoffe können die Haut reizen und allergische Reaktionen hervorrufen. Beim Rasieren werden die obersten Hautschichten abgetragen und es lässt sich nicht vermeiden, der Haut kleinere oder manchmal auch größere, Verletzungen zuzufügen. Verletzte Haut reagiert auf Duftstoffe empfindlich. Laut einer französischen Studie können chemische Stoffe durch die verletzte Haut wesentlich leichter in den Körper eindringen als durch gesunde Haut. Selbstgemachte Rasierseife ohne Duftstoffe ist mild zur Haut.

Polyethylenglykole (PEG-Derivate) helfen mit, dass der Rasierschaum gut schäumt, schädigen aber die Hautbarriere. Die natürliche Schutzfunktion der Haut wird gestört und sie ist durchlässiger für Schadstoffe. Die Alternative sind Rasierseifen und Rasieröle. In ihnen sind keine PEG-Derivate enthalten.

DIY: Milde Rasierseife selber machen

Rasierseife kann ganz einfach und mit wenigen Zutaten selbst hergestellt werden:

  • 50 g Naturseife, d. h. eine Seife ohne Duft wie Kernseife, Olivenölseife oder handgemachte Seife.
  • 50 g Bio-Kokosfett
  • 100 ml Wasser

Die Seife fein raspeln und mit dem Wasser in einem Topf erhitzen. Umrühren bis die Seife vollständig geschmolzen ist. Kokosfett zugeben und gut verrühren. In ein mit Wasser ausgekochtes Schraubglas abfüllen und für bessere Haltbarkeit am besten im Kühlschrank aufbewahren. Das Kokosfett pflegt die Haut und spendet Feuchtigkeit. Die Rasierseife kann von Damen und Herren verwendet werden.

Von der Rasierseife zum feinen Schaum

Die Rasierseife ist sehr ausgiebig. Um aus der Rasierseife Rasierschaum herzustellen braucht man nur eine Messerspitze der Seife:

  • etwas heißes Wasser in die Seifenschale geben, um sie anzuwärmen
  • das Wasser ausleeren, nur ca. 1 TL warmes Wasser in der Schale lassen
  • eine Messerspitze der Rasierseife in die Seifenschale geben
  • Seife und Wasser mit einem Rasierpinsel mindestens 30 Sekunden aufschlagen, bis ein fester Schaum entsteht

Weitere Informationen

DIin Sabine Seidl
"die umweltberatung" Wien

Telefon 01 803 32 32-72
Mobil 0699 189 174 65
E-Mail sabine.seidl@umweltberatung.at
Website www.umweltberatung.at

"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.