Berglinsen - eine hochwertige Eiweißquelle

Berglinsen sind etwas kleiner, fester und aromatischer als Tellerlinsen. Sie haben eine helle, rot-braune Farbe und eignen sich gut für Salate, Suppen und Keimlinge.

Berglinsen
© Monika Kupka, "die umweltberatung"

Berglinsen haben eine sehr hohen Eiweißgehalt, rund 24g je 100 g. In Kombination mit Getreide wird dieser sogar noch aufgewertet, da unser Körper das Eiweiß aus Hülsenfrüchten besser verwertet wenn wir diese mit Getreideprodukten verzehren. Dadurch werden diese Gerichte zu einem herausragenden Fleischersatz. Ihr hoher Anteil an Ballaststoffen wirkt zudem verdauungsfördernd. Mit nur 1,70g Fett je 100 g Linsen zählen die Berglinsen zu den kalorienarmen Lebensmitteln, die einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren aufweisen.

Linsenkeimlinge können mehr

Durch den Keimvorgang erhöht sich der Nährwert der Linsen, da die Nährstoffe besser vom Körper aufgenommen werden können. Wie alle Hülsenfrüchte müssen auch die gekeimten Linsen vor dem Verzehr erhitzt werden.

Bioanbau in Österreich

Berglinsen werden im Osten Österreichs auf Grund des warmen Klimas kultiviert und können auch in Bio-Qualität im Supermarkt bezogen werden. Wie alle Leguminosen sind die Berglinsen natürliche Stickstoffsammler. Stickstoff, ein sehr wertvolle Dünger, wird im Boden fixiert und steht damit der folgenden Feldfrucht zur Verfügung. 

Kochtipps

  • Idealerweise die getrockneten Linsen über Nacht in der dreifachen Menge Wasser einweichen
  • Berglinsen vor dem Kochen abseihen, abwaschen und in frischem Wasser aufkochen
  • Für etwa 30-45 Minuten bei schwacher Hitze gar köcheln
  • Salz und Gewürze können schon in das Kochwasser hinzugegeben werden
  • Gekeimte Linsen passen hervorragend zu Salaten. Blanchieren vor dem Verzehr nicht vergessen!

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