Bittersalate essen und das Süße kann warten

Lange Zeit wurden die Bitterstoffe aus Salaten gezüchtet, gewässert oder mit viel Zucker übertönt. Doch neue Rezepte zeigen - bitter ist im Kommen.

Wurzelgemuese
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Süße Milch zaubert Babys ein Lächeln auf den Mund, bittere Lebensmittel wurden hingegen evolutionsbedingt aus Schutz vor Vergiftungen immer schon abgelehnt. In einigen giftigen Lebensmitteln wie Bittermandeln schützen die Bitterstoffe auch vor dem Verzehr. Unsere Geschmacksrezeptoren reagieren sehr empfindlich auf die geringsten Mengen von bitteren Substanzen.

Bitter mindert die Lust auf Süßes

Bitterstoffe steigern die Produktion von Speichel und Magensaft und fördern so Magenmotilität und Verdauung. Gerade Wintersalate wie Endivie, Frisée, Radicchio, Chicorée und Zuckerhut sind reich an Bitterstoffen, die den Stoffwechsel und Appetit anregen, aber die Lust auf Süßes mindern.

Die richtige Zubereitung

Um den bitteren Geschmack etwas abzumildern, sollten Sie den Salat keinesfalls wässern! Man wäscht den Salat gut, entfernt den Strunk und die derben Blattrippen, denn da sind die meisten Bitterstoffe enthalten. Einen milden Kontrast setzen Sie mit Erdäpfeln im Endiviensalat, Orangen im Zuckerhutsalat oder Äpfeln im Chicorée. Feine Wallnussdressings mit Balsamessig harmonieren wunderbar mit den bitteren Salaten. Wer es ein bisschen milder mag, mischt am besten mit anderen Blattsalaten.

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Link: Rezepte für den Winter 
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