Blütenpracht aus torffreier Erde

In Österreich wird jährlich viel Torf für Gärten, Blumenkisterl und in Pflanzenzucht-Betrieben verbraucht. Dabei bietet der Fachhandel auch hochwertige Pflanzenerden, die keinen Torf enthalten.

Säcke mit Blumenerde
© manfred pendl

Herkömmliche Blumenerde besteht zu fast 90 % aus Hochmoortorf. Torffreie Erde leistet einen großen Beitrag, um die einzigartigen Moorlandschaften zu erhalten. Die Hochmoore entwickeln sich über einen Zeitraum von zirka 10.000 Jahren. Wird Torf abgebaut, sind sie unwiederbringlich zerstört.

Torffreie Blumenerde

Torffreie Blumenerde hat sich für Zimmerpflanzen, Balkon und Garten bestens bewährt. Für diese Erden muss kein Torf abgebaut werden, einmalige Moorlandschaften mit seltenen Pflanzen- und Tierarten bleiben erhalten. Wichtig ist es, zwischen torfreduzierten und torffreien Produkte zu unterscheiden.

Die torfreduzierten Produkte sind keine wirklichen Alternativen, weil sie oft noch einen erheblichen Anteil an Torf enthalten. Die Angabe der Inhaltsstoffe auf der Verpackung gibt darüber Auskunft. Achtung vor dem Begriff „Bio-Erde“. Diese Erde kann, muss aber nicht torffrei sein! Sofern nicht explizit das Wort „torffrei“ oder das Symbol für das „Umweltzeichen“ erkennbar sind unbedingt nachfragen oder nachlesen, ob Torf enthalten ist.

GUTER GRUND – Torffreie Erde aus Wien

Die in 10 und 45 Liter abgefüllte, gebrauchsfertige Erde ist bei allen 19 Mistplätzen der MA 48 und dem 48er Basar in Wien erhältlich und erreicht nach Kompostverordnung die Qualitätsklasse A+. Die Erde ist mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet.

Umweltzeichen
©Umweltzeichen

Umweltzeichen: garantiert torffrei

Garantiert torffrei ist jene Blumenerde, die mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert ist. Strenge Grenzwerte für verschiedene Inhaltsstoffe sowie genaue Anforderungen betreffend Pflanzenverträglichkeit gewährleisten die hohe Qualität von Umweltzeichen-Blumenerde. Das Österreichische Umweltzeichen ist gut sichtbar auf der Verpackung angebracht - siehe auch www.umweltzeichen.at

Mulchen am besten mit Material aus dem Garten

Manche Hausgärten werden mit Rindenmaterialien gemulcht, die gegen Schimmelbildung chemisch behandelt sind. "die umweltberatung" rät davon ab. Die ökologisch beste und gleichzeitig kostenlose Alternative ist das Mulchen mit Material aus dem eigenen Garten, wie zum Beispiel Häckselgut, Grasschnitt oder Laub. Wenn Mulchmaterial aus dem Gartenfachmarkt verwendet wird, dann sind Produkte, die das Umweltzeichen tragen, die beste Alternative.

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