Braunfäule bei Paradeisern

Beginnend mit Flecken auf Blättern und Stängeln werden die Stauden der Paradeispflanze fast über Nacht komplett braun. Die oft noch grünen Früchte entwickeln zuerst Flecken und verfärben sich dann ganz. Die Pilzerkrankung heißt Braunfäule oder Krautfäule.

Braunfäule
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Häufiger Regen lässt den Pilz entstehen und oftmals zu dicht gepflanzte Paradeiserstauden führen zu rasend schneller Ausbreitung auf die ganze Kultur. Die Pilzsporen überwintern und können im Folgejahr wieder Tomaten und Erdäpfel infizieren. Daher müssen befallene Pflanzenteile und Früchte über den Restmüll entsorgt werden. Bitte nicht auf den Kompost! Sonst befinden sich die Pilzsproren nächstes Jahr in Ihrer Komposterde! Tomatenstäbe und Bindedrähte vor der Einwinterung mit kochendem Wasser reinigen oder mit Spülmittel waschen!

Vorbeugend gilt: Tomatenstauden brauchen einen sonnigen Standort, sie sollten so gepflanzt werden, dass sie sich gegenseitig nicht berühren. So können sie nach Regenfällen besser trocknen und stecken sich bei einem Pilzbefall nicht so leicht gegenseitig an. Gegossen wird immer direkt in die Erde und niemals über die Blätter! Pflanzen im Glashaus werden weniger befallen, da sie bei Regen trocken bleiben!

Ein Wechsel des Standortes für Erdäpfel und Paradeiser im Folgejahr ist auf jeden Fall angezeigt!

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