Brot und Gebäck aus vollem Korn

Brotgetreide aus biologischem Anbau wird ohne synthetische Spritzmittel und Mineraldünger hergestellt. Besonders wichtig ist das bei Vollkornprodukten.

Brotlaib, Apfel, Walnuss
© BIO AUSTRIA

Brot und Kleingebäcke sind wichtige Quellen für Kohlenhydrate und daher als Energiespender von Bedeutung. Die große Vielfalt an Brot und Gebäck liefert genügend Auswahl für jeden Geschmack.

Traditionell wird Brot aus einem Teig von gemahlenem Getreide (Mehl), Wasser, einem Triebmittel und eventuell weiteren Zutaten gebacken. Zum Brot backen eignen sich Getreidearten wie Weizen, Roggen und Dinkel besonders gut.

Aber nicht immer entsteht alles frisch aus diesen Zutaten. In vielen Betrieben und sogenannten Backshops werden Teiglinge eingesetzt.

Die sogenannten Teiglinge sind in der Regel industriell hergestellte, fertig bearbeitete, geformte Stücke rohen Teiges. Meist kommen die Teiglinge in gekühltem (gärunterbrochenem) oder tiefgefrorenem Zustand in den Großhandel. Notwendig sind dann nur noch ein Tiefkühlraum oder eine Gefriertruhe, in dem die Ware lagert, bis sie gebacken wird.

Vollkornprodukte - die gesündere Wahl

Korn- oder Mehrkornbrote sind nicht zwingend Vollkorn und damit gesünder. Ein richtiges Vollkorngebäck enthält immer das gesamte Korn, bis auf die Spelze. Die meisten wertgebenden Inhaltsstoffe des Getreidekorns wie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe stecken in den Schalen. Beim Weißbrot hingegen wird nur der reine Mehlkörper in der Mitte des Korns vermahlen. Es ist im Vergleich zum Vollkornbrot ärmer an wertvollen Inhaltsstoffen.

Vollkorn heisst nicht automatisch BIO!

 Ein Vollkornbrot ist erst dann ein Bio-Brot, wenn Mehl und Zutaten aus biologischem Anbau stammen bzw. unter Einhaltung der biologischen Erzeugungs-Richtlinien hergestellt wurden. Getreide aus biologischem Anbau wird gentechnikfrei hergestellt, ohne synthetische Spritzmittel und Mineraldünger. Nach der Vermahlung der äußeren Schalenanteilen enthält ein Bio-Vollkornbrot weniger unerwünschte Rückstände an Schadstoffen als ein Brot aus konventionell angebautem Getreide.

Die richtige Aufbewahrung

Am besten lässt sich Brot in einem Behälter aus Keramik mit Luftlöchern an einem dunklen, kühlen Ort aufbewahren. In einem luftdicht verschließbaren Gefäß aus Kunststoff bleibt Brot länger saftig, kann aber auch leicht schimmeln. Holzkästen haben den Nachteil, dass sie die Feuchtigkeit aus dem Brot saugen und es trocken wird.

Tipp: Bevorzugen Sie Brot und Gebäck aus der Region - so helfen Sie mit, regionale Handwerksbetriebe zu retten und zu fördern. Es sind Arbeitsplätze, die in Ihrem Ort erhalten bleiben.

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