Cremes und Lotionen für den Sonnenschutz

Hurra, Sonnenschein! Nichts lieber als raus in die Sonne und die Sonnenstrahlen genießen - aber Vorsicht, eincremen nicht vergessen! "die umweltberatung" empfiehlt Sonnenschutzmittel mit mineralische UV-Filter.

Sonnenbrille, Sonnenlotion und Sonnenhut
© Africa Studio - Fotolia.com

Wer sich viel im Schatten aufhält und gut schmiert, beugt Hautschäden vor! Besonders bei Kindern und Jugendlichen sind Sonnenbrände sehr gefährlich. Erst nach Jahren oder Jahrzehnten machen sich die daraus entstandenen Sonnenschäden bemerkbar. Die Verwendung von Sonnenschutzmitteln in Verbindung mit dem richtigen Sonnenverhalten ist wichtig, um Sonnenbrand, Sonnenallergie und Hautkrebs vorzubeugen.

Mineralische UV-Filter verwenden

Naturkosmetik verwendet für Sonnenschutzmittel mineralische UV-Filter, genauer gesagt anorganisches Titandioxid und Zinkoxid. Im Gegensatz zu chemischen UV-Filtern lösen sie keine allergischen Reaktionen aus und wirken nicht hormonähnlich. Ein Mittel mit mineralischem UV-Filter wirkt sofort. Es bleibt auf der Haut, dringt also nicht ein und bildet eine Schutzschicht. Die kleinen mineralischen Partikel reflektieren sofort nach dem Auftragen die schädliche UVA- und UVB-Strahlung. Chemische Filter hingegen müssen zuerst in die Haut einziehen, um einen Sonnenschutz aufzubauen.

Chemische UV-Filter vermeiden

Chemische UV-Filter können hormonähnlich wirken. Das Problem von hormonwirksamen Stoffen (endokrinen Disruptoren) ist, dass Hormone im Körper schon in ganz geringer Dosis große Veränderungen auslösen können. Vor allem im Wachstum oder bei der Fortpflanzung, da hier zahlreiche Hormone optimal zusammenspielen müssen, kann das schwerwiegende Folgen haben. Bei Schnecken und Fischen beispielsweise wurden durch den Eintrag von hormonwirksamen Stoffen in die Umwelt eine Verweiblichung der Männchen und Entwicklungsstörungen der Jungen festgestellt. Auch beim Menschen wird vermutet, dass hormonaktive Chemikalien in Verbindung mit u.a. der Abnahme der Spermienaktivität bei Männern, Diabetes, Hoden- und Brustkrebs stehen.

Nanopartikel schwächen Weißfärbung

Mineralische UV-Filter in Nanogröße schwächen den sogenannten „Weißeleffekt“, also die Weißfärbung der Haut nach dem Auftragen des Sonnenschutzmittels. In der Inhaltsstoffliste auf der Verpackung sind Stoffe in Nanogröße am Zusatz „(Nano)“ erkennbar. Die mineralischen UV-Filter Titandioxid und Zinkoxid in Nanogröße können in normale Haut nicht eindringen, wie es bei geschädigter oder verletzter Haut aussieht und welche Auswirkungen die Nanopartikel auf die Umwelt haben, wird noch untersucht.

Zurzeit sind jedoch mineralische UV-Filter als Nanopartikel in Sonnenkosmetika eine sinnvolle Alternative zu chemischen UV-Filter mit hormoneller Wirkung. Der Schutz vor Hautschäden durch zu viel UV-Strahlung und Sonnenbrank ist eine wichtige Gesundheitsvorsorge für jeden Menschen: jeder Sonnenbrand steigert das Risiko später einmal an Hautkrebs zu erkranken!

Tipps

  • Außer in Sonnenschutzmittel sollten Sie Nanopartikel in Kosmetikprodukten vermeiden. Sie erkennen Nanopartikel in der Zutatenliste auf der Kosmetikprodukte daran, dass das Wort „(Nano)“ bei dem Namen des Inhaltsstoffs steht.
  • Verzichten Sie vorsichtshalber auf Sonnenschutzmittel mit Nanopartikeln in Sprayform. Es besteht dabei die Möglichkeit, dass Sie die kleinen Teilchen einatmen und sie so in die Lunge gelangen.

Aluminium in Sonnenschutzmitteln

Aus vielen Deos ist Aluminium aus Gesundheitsgründen schon verbannt. Trotzdem taucht Aluminium in der Inhaltsstoffliste von Sonnencremes und -lotionen weiterhin auf. Aluminium wird für die Ummantelung von Nanopartikeln verwendet. Sie finden also wahrscheinlich auch das Wort „(Nano)“ auf dem Etikett. Aluminium ist in diesen Sonnenschutzmitteln notwendig. Das perfekte natürliche Sonnenschutzmittel gibt es leider noch nicht!

Weitere Informationen

Wir beraten Sie gerne persönlich!

"die umweltberatung"
Telefon 01 803 32 32
E-Mail service@umweltberatung.at
Website www.umweltberatung.at