Hol dir dein Bienenpickerl!

"die umweltberatung" bietet im Poster „Bienen fördern – leicht gemacht!“ Tipps und Aufkleber für bienenfreundliche Haushalte. Medieninformation "die umweltberatung" Wien, 12. Mai 2016

Biene auf Asternblüte
© Harald brugger "die umweltberatung"

Der Spätfrost hat heuer viele Blüten zerstört, von denen sich die Bienen ernähren. Umso wichtiger ist es, die Bienen zu unterstützen: mit bunten Wildblumen und Kräutern am Fensterbankerl, köstlichen Bio-Lebensmitteln im Vorratsschrank und durch Weglassen von Insektiziden in Haushalt und Garten. Im Poster „Bienen fördern – leicht gemacht!“ gibt "die umweltberatung" Tipps zu bienenfördernden Maßnahmen. Für jede umgesetzte Tat, die den Bienen hilft, gibt’s zur Belohnung ein Pickerl. Viele Informationen über Bienen bietet "die umweltberatung" auf www.umweltberatung.at/bienen.

Im Garten und am Balkon schaffen heimische Pflanzen mit pollenreichen Blüten ein Paradies für die Bienen – vorausgesetzt, dass chemisch-synthetische Spritzmittel in der grünen Oase tabu sind. Wer kein privates Grün hat, kann den Bienen ebenfalls Gutes tun. „Insektizide sollten auch in der Wohnung oder im Haus nicht zum Einsatz kommen. Die für Bienen gefährliche Wirkstoffe wie Permethrin, Deltamethrin oder Cypermethrin sind zum Beispiel auch in Sprays gegen Ameisen zu finden“, erklärt DI (FH) Harald Brugger, MSc, Ökotoxikologe von "die umweltberatung".

Das tut den Bienen gut

  • Bio-Lebensmittel kaufen: In der Bio-Landwirtschaft werden keine Spritzmittel verwendet, die für Bienen giftig sind.
  • Bunte Wiese statt englischem Rasen: Verschiedene Bienenarten haben unterschiedliche Nahrungsansprüche – je größer die Vielfalt an heimischen Pflanzen im Garten ist, für desto mehr Bienenarten ist der Tisch gedeckt.
  • Pflanzen mit ungefüllten Blüten pflanzen: Auch wenn üppige, gefüllte Blüten in der Gärtnerei verlockend ausschauen – für die Bienen sind diese Blüten wertlos, weil sie wenig Nektar haben. Da bieten einfache, ungefüllte Blüten den Bienen viel mehr Nahrung.
  • Ohne Gift in Haus und Garten: Chemisch-synthetische Mittel können den Bienen schaden, daher ist es besser, lästige Insekten und unerwünschte Beikräuter mit biologischen Methoden loszuwerden.

"die umweltberatung" am 24.5. beim Bienentag im Rathaus

Die Stadt Wien lädt am Dienstag, dem 24. Mai 2016 von 9.00 bis 18.00 Uhr zum Bienentag ins Wiener Rathaus ein. Am Infostand von "die umweltberatung" können die BesucherInnen an einem Wildbienenquiz teilnehmen und bekommen das Poster „Bienen-fördern – leicht gemacht!“ und viele Infomaterialien rund ums Thema Bienen.

Österreichweit laden am 22.Mai 2016 die örtlichen Imkerverbände zum „Tag des offenen Bienenstocks“ ein.

Weitere Informationen

DIin Sabine Seidl
"die umweltberatung" Wien

Telefon 01 803 32 32-72
Mobil 0699 189 174 65
E-Mail sabine.seidl@umweltberatung.at
Website www.umweltberatung.at

"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.