Die Dohle

Der kleinste heimische Krähenvogel ist hoch intelligent und in Wien streng geschützt.

Dohle
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Im Gegensatz zu den häufigeren Saat- und Aaskrähen ist die Dohle deutlich kleiner, hat dunkelgraues Gefieder mit hellgrauem Nacken und einen kurzen Schnabel.

Dohlen fördern

Sie können Dohlen fördern, indem Sie ihre Nester an Gebäuden tolerieren oder zusätzlich Dohlennistkästen anbringen. Auch die Erhaltung von alten Bäumen mit geeigneten Nisthöhlen spielt eine große Rolle! Insekten und Kleintiere auf Grünflächen bilden die Nahrungsgrundlage - naturnahe Grünflächen und der Verzicht auf Pestizide sind daher besonders wichtig.

Lebensweise

Dohlen brüten in Baumhöhlen sowie in in Höhlen  und Löchern an Fassaden. Die Paare leben in Dauerehe und nisten in Wien vorwiegend an Gebäuden und Kaminen in den Bezirken nördlich der Donau wie z.B. Floridsdorf, Leopoldau und Stammersdorf. In den nahe gelegenen Grünflächen suchen sie nach Insekten, Würmern und Schnecken für ihre Jungen.

Dohlenbestände sind bedroht

Die Bestände der Dohlen sind in vielen Bundesländern Österreichs stark zurückgegangen. Österreichweit gibt es schätzungsweise 3600 - 4600 Brutpaare.  Der Verlust von Nistplätzen und Lebensraum durch Altbausanierungen, fehlende städtische Grünflächen und Altbaumbestände sowie großflächigen Pestizideinsatz haben zur Verdrängung dieser Vogelart geführt.

Da die Dohle unter Naturschutz steht, darf man sie weder töten, noch ihre Nist- und Ruheplätze zerstören. Sorgen Sie bei Umbauten von Gebäuden für Ausweichmöglichkeiten. Ersatzmaßnahmen sollten sich immer am ursprünglichen Brutplatz orientieren.

  • Bringen Sie Nistkästen für Fassaden- und Höhlenbrüter an
  • Entfernen Sie stillgelegte Kamine nicht, sondern lassen Sie sie umwidmen
  • Bringen Sie Scheinkamine neben vergitterten Rauchfängen an.

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