Einkochen und anbraten: Jugend kocht!

Kunterbunt kochen - Ein Projekt im Auftrag von und für MUTTER ERDE. Medieninformation "die umweltberatung" Wien, 30. Juli 2015

Jugendlicher hackt Pertersilie
© "die umweltberatung"

Woher kommt eigentlich das Essen aus dem Supermarkt? Wie wird mein Schnitzel produziert? Ist Abgelaufenes noch essbar? Diese und viele andere Fragen behandelten Ernährungswissenschafterinnen von "die umweltberatung" gemeinsam mit Jugendlichen im Projekt Kunterbunt kochen. Diskutieren, kochen und gesund schlemmen – das stand auf dem Programm. "die umweltberatung" berichtet über Ergebnisse und Erfahrungen.

Energydrinks und Cola sind für viele Jugendliche die einzigen Durstlöscher des Tages, Kebap ist  das beliebteste Mittagessen. Lebensmittelkennzeichnung, Herkunft, Transport von Lebensmitteln oder biologische Produkte spielen kaum eine Rolle. "die umweltberatung" zeigte in den „Kunterbunt kochen“ Workshops den jugendlichen ProjektteilnehmerInnen wie man in kurzer Zeit Gemüse kocht und auch den jungen, strengen Gaumen verwöhnt. „Mit ein bisschen Kreativität und vor allem gemeinsamer Zeit können auch Pizza-Junkies zum Verkosten neuer Lebensmittel und zum Kochen motiviert werden“, ist Umweltberaterin Mag.a Gabriele Homolka überzeugt.

Kunterbunt kochen statt Junkfood

Im Rahmen von 12 spannenden Workshops wurde von den Jugendlichen saisonales, biologisches Obst und Gemüse zubereitet und gemeinsam verkostet. Dabei kooperierte "die umweltberatung" Wien mit „spacelab – Produktionsschule Wien“ und der „Produktionsschule BOK und BOKgastro“.

Selbst ausprobieren: von Menüplanung bis Wegräumen

"die umweltberatung" hat im Projekt wertvolle Erfahrungen mit dem Kochen mit Jugendlichen gesammelt. „Das Wichtigste ist es, die Jugendlichen bei jedem Arbeitsschritt (mit)machen lassen – von der Essenplanung über Einkauf und Kochen bis zur Chaosbeseitigung in der Küche. Die Lernerfahrungen durch Ausprobieren sind am größten!“ berichtet Umweltberaterin Gabriele Homolka aus der Praxis.

Ein paar Schritte zum Genuss

  • Schnell kochen statt lang theoretisieren – wer gesund essen will, muss lernen schnelle, alltagstaugliche Gerichte zuzubereiten.
  • Viele, verschiedene Rezepturen führen zum Ziel – auch wenn die Karotte in der Suppe nicht schmeckt, ist sie vielleicht der perfekte Belag für den Veggieburger. Wenn etwas nicht schmeckt, heißt’s also: Immer wieder probieren, mit einem neuen Rezept oder einer anderen Zubereitungsart.
  • Kochen und Essen mit FreundInnen und Familie sollte auch im Alltag Platz haben! Gemeinsam geht’s schneller und schmeckt´s besser!
  • Echtes Handwerk – beste Qualität! Selbstgemachte Pizza, Knödel und Strudel schmecken am besten.
  • NearWater-Drinks aus eigener Herstellung: Mit Minze, Melisse und Zitronenscheiben wird Leitungswasser aufgepeppt. Das vermeidet Zuckerbomben.

Über MUTTER ERDE

MUTTER ERDE ist die Umweltinitiative des ORF und der führenden Umwelt- und Naturschutzorganisationen Österreichs. Ziel ist, Bewusstsein für die Umwelt zu schaffen, Menschen zum Handeln zu bewegen und Spendengelder für Umwelt- und Naturschutzprojekte zu lukrieren. 2014 stand Wasser im Mittelpunkt, 2015 dreht sich alles um den Artenerhalt von Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Co.

Im Rahmen der Umweltinitiative konnten im letzten Jahr zum Thema „Wasser“ insgesamt 22 nationale und internationale Projekte für den Umwelt- und Naturschutz umgesetzt werden. Mit Hilfe der Spenden sicherte MUTTER ERDE auch das Projekt Kunterbunt kochen. Alle Infos zu MUTTER ERDE: www.muttererde.at

Weitere Informationen

DIin Sabine Seidl
"die umweltberatung" Wien

Telefon 01 803 32 32-72
Mobil 0699 189 174 65
E-Mail sabine.seidl@umweltberatung.at
Website www.umweltberatung.at

"die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der VHS Wien, basisfinanziert von der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22.