Einkorn – der leichte Einstieg in die Welt der Körner

Einkorn ist eine alte Getreideart und stammt aus der Weizenfamilie. Es wurde schon vor mehr als 10.000 Jahren in Europa angebaut und aufgrund geringer Erträge letztendlich vom Weizen verdrängt.

Einkornreis
© m.knieli "die umweltberatung"

Einkorn isst man am besten mit der Schale als volles Korn oder Vollkornmehl. So bleiben die äußeren Getreidekornschichten und der wertvolle Keimling erhalten. Im vollen Korn stecken auch alle wertvollen Vitamine, Mineralien, Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Einkornreis ist ebenfalls empfehlenswert, für seine Herstellung wird das Korn nur entspelzt und leicht angeschliffen, was die Garzeit verkürzt.

Vor Eiweiß strotzend und goldig im Backergebnis

Einkorn enthält deutlich mehr Eiweiß als Weizen. Auch der Anteil lebenswichtiger Aminosäuren kann höher als in Weizen und Dinkel sein. Einkorn punktet mit einem hohen Gehalt an Carotinoiden. Diese geben Mehl und Gebäck eine goldgelbe Farbe und laden auch Vollkornskeptiker zum Naschen ein. Die Carotinoide verbessern das Hell-Dunkel-Sehen, stärken das Immunsystem und beugen Krebserkrankungen vor.

Der Klebergehalt von Einkorn ist etwas geringer als bei Weizen oder Dinkel, doch mit Weizen- oder Dinkelmehl gemischt eignet sich Einkorn auch zum Backen sehr gut. Für WeizenallergikerInnen kann Einkorn eine gute Alternative zum Weizen sein.

Anspruchslos im Anbau

Einkorn gedeiht sehr gut auf trockenen, mageren Böden und eignet sich bestens für den biologischen Anbau. Der hohe Preis ergibt sich durch die deutlich geringeren Ernteerträge im Vergleich zu Weizen.

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