Ende mit Schnecken...

Das beste Mittel gegen Schnecken ist, keinen Garten zu besitzen ;-) Wer diesem Konzept nichts abgewinnen kann, bekämpft sie auf unterschiedlichste Weise. Worüber niemand gern spricht: Wie werden wir die gefangenen Tiere los?

Nacktschnecken auf Salat
© g.hekele "die umweltberatung"

In der Gartensaison gehen die Wogen in Sachen Schnecken jedesmal wieder hoch. Bei unserer letztjährigen Aktion #biogartentipp haben wir viele Hinweise zur Bekämpfung der ungeliebten Weichtiere bekommen:

  • Schneckenjagd mit der Taschenlampe ab 22h
  • Ringelblumen
  • Extrawurst
  • Lavendelöl
  • Kermesbeerenbrühe
  • Holzasche
  • Sägespäne
  • Kaffeesud
  • zerriebene Eierschalen
  • Sand
  • Bierfallen
  • Holzbretter, Dachziegel, dichte Jutesäcke
  • Kupferdraht oder Kupferband

Weitere Tipps finden Sie auch in unserem Infoblatt Ökologische Schneckenbekämpfung.

Wenn wir die Schnecken dann auf die eine oder andere Art eingesammelt haben, stellt sich die Frage, wohin mit ihnen? Über dieses leidige Thema spricht niemand gerne, dennoch ist es unumgänglich.

Auf keinen Fall töten wir die geschützte Weinbergschnecke oder die Tigerschnecke, denn diese fressen die Gelege der Spanischen Wegschnecke! Einsalzen ist auch keine Option. Denn das bringt langes Leiden mit sich. Genauso verzichten wir auf den Einsatz von Schneckenkorn. Auch das unbedenklich eingestufte Ferramol hat einen großen Nachteil: Es tötet unselektiv alle Schnecken, egal ob sie im Garten Schäden anrichten oder nicht.

Methoden, bei denen die Tiere nicht lange leiden müssen sind

  • kochendes Wasser
  • durchschneiden mit Messer oder Schere

Wenn Sie keine Lust auf den ganzen Gartenkrimi haben, überlegen Sie sich die Anschaffung einer indischen Laufente als Schneckenjägerin. Die erspart Ihnen das Absammeln und Ihr Karma bleibt halbwegs intakt...

Weitere Informationen

Wir beraten Sie gerne persönlich!

"die umweltberatung" Wien
Telefon 01 803 32 32
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