Erdbeeren - nasch mich!

Ab Ende Mai gibt es wieder heimische Erdbeeren am Markt. Die „Königin der Beeren“ ist das beliebteste Beerenobst im deutschsprachigen Raum und ist in Österreich – je nach Anbauregion - von Mai bis August reif!

Frische Bio-Erdbeeren
© archiv "die umweltberatung"

Genießen Sie Erdbeeren am Besten in diesem Zeitraum! So schmecken sie besonders intensiv und sind reich an wichtigen Inhaltsstoffen. Zudem werden weite Transportwege gespart und damit ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz geleistet!

Bio-Erdbeeren sind weniger schadstoffbelastet

Bei einem Test der Arbeiterkammer Kärnten (AK) im Jahr 2007 wiesen alle sechzehn österreichischen Erdbeerproben Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf. Zwar wurden in keinem Fall die Grenzwerte überschritten, es sind jedoch auch in den heimischen Erdbeeren bis zu sieben Pestizidarten in einer Probe festgestellt worden. Vor allem konventionelle Früherdbeeren sind stark rückstandsbelastet. Die AK rät daher zum Konsum von Bio-Erdbeeren.  Im Bio-Landbau sind Pestizide verboten, zudem werden vorwiegend robuste und geschmacksstarke Sorten angebaut, die weder durch chemisch-synthetische Dünger noch durch frühreife Ernte ihren hervorragenden Geschmack einbüßen.

Aromatischer Bio-Geschmack statt Chemie-Cocktail

Wochen bevor die Erdbeersaison auf heimischen Feldern beginnt, werden bereits Erdbeeren angeboten. Diese Früchte haben weite Transportwege mit dem LKW hinter sich – z. B. aus der Provinz Huelva, wo sich auf mehreren Tausend Hektar Erdbeerplantagen erstrecken. Ohne Pestizide, Fungizide und Insektizide ist dieser Intensivanbau nicht zu managen. Für eine optimale Fruchtgröße sind oft wachstumsfördernde Stoffe im Einsatz. Auch die heimische Erdbeerproduktion geht selten ohne Chemieeinsatz ab.
Bio-ErdbeerlieferantInnen erzeugen ihre köstlichen Früchte ohne chemisch-synthetische Pestizide. Gegen schädliche Insekten setzen Biobauern Nützlinge ein. Gegen Unkraut hilft Unterpflügen und jäten und durch Fruchtwechsel wird der Boden geschont. Der Ertrag der Bio-Erdbeeren ist im Schnitt nur halb so hoch und die Beeren sind meist nicht so groß. Doch der Geschmack der frischen Bio-Beeren spricht für sich!

Heikle Früchte vorsichtig lagern

Erdbeeren sind sehr empfindlich und sollten daher rasch nach der Ernte bzw. dem Kauf gegessen werden. Maximal zwei Tage in einer Schüssel – zugedeckt – im Kühlschrank aufbewahren. Erdbeeren lassen sich gut tiefkühlen, sowohl als Püree als auch ganze Früchte. Für das Einfrieren wirklich nur frische, unbeschädigte Früchte verwenden! Am besten auf einem Tablett einzeln auflegen, anfrieren, eventuell zuckern, danach verpacken und tiefkühlen.

Süße Erdbeerküche

Erdbeeren werden pur, gezuckert oder ungesüßt mit Obers, Rahm, Jogurt oder Eis gegessen, eignen sich aber auch sehr gut zum Eintauchen in ein Schokolade-Fondue, für Cremes, Füllen und Beläge von Kuchen, Rouladen etc. Erdbeeren harmonieren mit vielen Zutaten. Traditionellerweise werden sie mit Süßem kombiniert, die Erdbeere liebt aber auch Käse, Salat, Balsamicoessig und Pfeffer.

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