Erdmandeln - Nussernte im Blumentopf

Beliebt bei Naschkatzen, gefürchtet als Unkraut: Erdmandeln sind die haselnussgroßen Sprossknollen des Zypergrases. Sie schmecken wie Nüsse, man knabbert sie geröstet oder verwendet sie als Mehl, Öl, Aufstrich oder Erdmandelmilch.

Erdmandeln im Blumentopf
© m.ott

Erdmandeln schmecken angenehm süß, das liegt an ihrem hohen Stärke- und Zuckergehalt. In gerösteter Form sind sie ein leckerer Snack, der reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen ist. Für AllergikerInnen sind Erdmandeln eine guter Nussersatz. Das Fett der Erdmandeln ähnelt in der Zusammensetzung Olivenöl.

Süße Sattmacher

Durch ihren hohen Gehalt an  Ballaststoffen müssen sie gut und lange gekaut werden. Wer langsam isst wird schneller satt, die Ballaststoffe verlängern das Sättigungsgefühl. Im Dickdarm binden Ballaststoffe Wasser, quellen auf und vergrößern das Volumen des Nahrungsbreis. Das wirkt anregend auf die Verdauung und schützt vor Darmkrebs. Ballaststoffe sind eine gute Nahrung für die Bakterien der Darmflora, die uns vor Krankheitserregern schützen.

Frisch aus dem Blumentopf

Wer auf importierte Ware verzichten will kann Erdmandeln auch selber ziehen. Da sich die Erdmandeln unkrautartig vermehren, ist der Anbau im Blumentopf von Vorteil. Von der Aussaat der Knöllchen bis zur Reife vergehen drei bis fünf Monate. Geerntet wird nach dem ersten Frost. Dazu zieht man das Gras aus dem Topf und schüttelt die Erde von den Knollen. Die Erdmandeln darf man allerdings erst kurz vor dem Verzehr abwaschen.

Zur längeren Aufbewahrung muss man sie trocknen. Getrocknete Knöllchen sind bis zu zwei Jahre lang lagerfähig und müssen für vor dem Verzehr einige Stunden in Wasser eingeweicht werden.

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