Ernährungsökologie

Bio verbindet Ernährung mit Ökologie, Gesundheit, Genuss, sozialer Verträglichkeit und ökonomischer Sinnhaftigkeit!

Ernährungsökologie - Bio verbindet
© BIO AUSTRIA

Essen für den Klimaschutz
KonsumentInnen entscheiden bei jedem Einkauf, wie Lebensmittel produziert werden. Biobäuerinnen und -bauern schützen das Klima, weil sie auf energieaufwändige, erdölabhängige Pflanzenschutz- und Düngemittel verzichten. Alleine dadurch wird bis zu 50% C02 gespart – damit wurde das Kyotoziel bereits erreicht.

Biolandbau ist die einzig vertretbare Form der Landnutzung gegenüber unseren Kindern. Bio kaufen heißt Umwelt schützen: denn was und wie wir essen, wirkt sich auf unser Klima aus!

Wir haben die Erde von unseren Kindern geborgt
BiolandwirtInnen und -wirte schützen den Boden vor Auslaugung, Verdichtung und Erosion. Ökologisch bewirtschaftete Böden enthalten mehr Kohlenstoff und organische Masse und können so mehr Wasser speichern. In Bioäckern werden fast doppelt so viele Regenwürmer, Insekten und Spinnen nachgewiesen. Auch Flüsse und Seen profitieren: Biolandbau ist gelebter Boden-, Wasser-  und Klimaschutz. Das Ziel ist es, die Bedürfnisse heutiger Generationen zu befriedigen, ohne die Bedürfnisbefriedigung kommender Generationen zu gefährden.

Bio-Treibstoff für den Körper
5x am Tag Obst und Gemüse sollten wir essen – aber es soll BIO sein! Bioprodukte sind pestizidfrei und enthalten deutlich weniger Nitrat. Sie sind gut für die Gesundheit, weil mehr Vitamine, Mineralstoffe und bioaktive Stoffe enthalten sind. Biofleisch und Biomilch haben einen höheren
Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Bioqualität ist kein leeres Versprechen – Bioprodukte haben mehr wertvolle Inhaltsstoffe, das schmeckt man auch!

NAHrung kommt von Nähe
Einkaufen von regionalen Produkten hat viele Vorteile: Frische, Vertrauen und Sicherheit genauso wie die Vermeidung von Transportkilometern. ABER: nur bio und regional gemeinsam ist optimal! Biolandwirtschaft ist multifunktional: Neben der Lebensmittelerzeugung übernehmen Biobäuerinnen und -bauern gesamtgesellschaftliche Aufgaben. Dazu gehört die Pflege und Erhaltung der Kulturlandschaft sowie aktiver Umwelt- und Naturschutz. Wir sichern den ProduzentInnen nur dann die Arbeit, wenn wir Bioprodukte aus der Region kaufen. Bio kaufen heißt Wertschätzung und Wertschöpfung in der Region halten.

Bio liebt Saisonalität
Essen im Jahreslauf bietet über den Klimaschutz hinaus, Abwechslung, intensiven Geschmack, wertvolle Inhaltsstoffe und Frische. Die Produktion von Biogemüse im Freiland trägt erheblich zum Klimaschutz bei: Bio und regional ist optimal – saisonal die erste Wahl!

Luxus oder Notwendigkeit?
Bio ist Notwendigkeit – für unsere Umwelt und unsere Gesundheit. Im Biolandbau wird der ethische Ansatz gegenüber Mitmenschen und Mitgeschöpfen groß geschrieben. Faire Preise ermöglichen den Fortbestand dieser kleinbäuerlichen Strukturen. Langfristig kann nur ökonomisch sein, was auch ökologisch ist. Bei genauer Betrachtung wird klar: durch die Minimierung von Gesundheits- und Umweltschäden reduziert der Biolandbau Kosten, die sonst von der Allgemeinheit getragen werden müssten. Bio ist kein Luxus, denn nichts ist so teuer, wie billig einzukaufen!

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