Faszination Wassergärten

Ganz egal, ob als kleines Wasserbecken oder großzügiges Schwimmbiotop, Wasser fasziniert Jung und Alt und ist nebenbei auch eine Oase voller Leben.

Schwimmbiotop
©g.hekele "die umweltberatung"

Kleine Wasserbecken

Für kleinere Gärten oder Terrassen sind kleine Wasserbecken oder Steintröge eine ideale Lösung. Wichtig ist es dabei, den Behälter zu ca. einem Drittel mit Kies zu füllen und kleine "Uferzonen" einzubauen. Dies gelingt mit kleinen Steinmäuerchen, welche ebenfalls mit Kies befüllt und passend bepflanzt werden.

Größere Gartenteiche

Wer sich an größere Dimensionen heranwagt, sollte genau überlegen, welche Bauweise am besten ist. Während die meisten Biotope mit Folie angelegt werden, gibt es auch die Möglichkeit von zonierten Fertigbecken oder auch die natürliche Variante mit gestampftem Lehm.

Wasserflächen, deren tiefste Stelle mindestens 80 cm Tiefe hat, frieren in kalten, langen Wintern nicht komplett durch. Wassertiere können überleben. Mit einem steilen Uferbereich an einer Teichseite lässt sich die Tiefe bei wenig Platzbedarf erreichen.

Die Beschattung der Wasseroberfläche über die Mittagszeit durch Bäume hilft, eine zu starke Wasser-erwärmung zu vermeiden.

Schwimmbiotope

Das Schwimmbiotop ist sozusagen die höchste Veredelung eines Naturgartens. Mit einer Wasserfläche von mindestens 70 m² steht einem vergnüglichen Badeerlebnis nichts mehr im Wege. Je großzügiger der Teich angelegt ist, desto stabiler ist auch die Wasserqualität. Wer sich den Traum eines Schwimmteiches erfüllen möchte, sollte in jedem Fall Fachkompetenz zu Rate ziehen.

Und was ist mit Gelsen?

Hat sich das Kleinökosystem in Ihrem Naturteich eingestellt, ist nach 2-3 Wochen keine Gelsenlarve mehr zu sehen. Freuen Sie sich auch über eine Kröte oder einen Frosch in Ihrem Biotop, denn sie minimieren ebenfalls Gelsenlarven!

Sumpfschwertlilie
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Bunte Blüten im Gartenteich

Mit der richtigen Bepflanzung und großzügig angelegten Uferzonen wird aus jedem Gartenteich ein kleines Naturjuwel. Wichtig dabei sind die vier Zonierungen: Randzone, Sumpfzone, Flachwasserzone und Tiefwasserzone. Der beste Pflanzzeitpunkt ist so wie auch am "Festland" Frühjahr oder Herbst. Wer kleinere Wasserbecken sein eigen nennt, sollte bei der Pflanzauswahl auf "Wucherpflanzen" achten. Breitblättriger und schmalblättriger Rohrkolben oder die Wasserpest sind nur für größere Wasserflächen geeignet. Weiters sollte auch auf heimische Pflanzen geachtet werden, nur so wird auch unsere Tierwelt in den Garten gelockt.

Kleine Auswahl an bunten Wasserpflanzen: 

  • Sumpfvergissmeinicht
  • Blutweiderich
  • Sumpfschwertlilie
  • Teichrose          

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