Wasser im Garten

Ganz egal, ob als kleines Wasserbecken oder großzügiges Schwimmbiotop, Wasser fasziniert Jung und Alt und ist ein wichtiges Element in jedem Naturgarten. Wenn es nicht der große Teich ist, gibt es bestimmt Platz für kleine Wasserstellen für Insekten und andere Tiere. Achten Sie auf die Sicherheit! Wenn Sie kleine Kinder haben, sollte auch ein Mini-Teich eingezäunt werden!

Schwimmbiotop
©g.hekele "die umweltberatung"

Kleine Wasserbecken

Für kleinere Gärten oder Terrassen sind Wasserbecken oder Steintröge eine ideale Lösung. Wichtig ist es dabei, den Behälter zu ca. einem Drittel mit Kies zu füllen und so "Uferzonen" einzubauen. Dies gelingt mit kleinen Steinmäuerchen, welche ebenfalls mit Kies befüllt und passend bepflanzt werden. Für hineingefallene Tiere bietet ein Brettchen die Möglichkeit zum sicheren Ausstieg!

Größere Gartenteiche

Wer sich an größere Dimensionen heranwagt, sollte genau überlegen, welche Bauweise am besten ist. Während die meisten Gartenteiche mit Folie angelegt werden, gibt es auch die Möglichkeit von zonierten Fertigbecken oder auch die natürliche Variante mit gestampftem Lehm.

Wasserflächen, deren tiefste Stelle mindestens 80 cm Tiefe hat, frieren in kalten, langen Wintern nicht komplett durch. Im Teich überwinternde Wassertiere können so überleben. Mit einem steilen Uferbereich an einer Teichseite lässt sich die Tiefe bei weniger Platz erreichen. Vergessen Sie aber nicht auf eine flache Wasserzone, die sich schnell erwärmt und auch zum Ausstieg hineingefallener Tiere dient.

Die Beschattung der Wasseroberfläche über die Mittagszeit durch Bäume hilft, eine zu starke Wassererwärmung im Teich zu vermeiden.

Schwimmbiotope

Ein Schwimmteich bietet, als chlorfreie und gesundheitsfreunliche Alternative zum Swimmingpool, herrliche Erholung im eigenen Garten. Mit einer Wasserfläche von mindestens 70 m² steht einem vergnüglichen Badeerlebnis nichts mehr im Wege. Je großzügiger der Teich angelegt ist, desto stabiler ist auch die Wasserqualität. Wer sich den Traum eines Schwimmteiches erfüllen möchte, sollte in jedem Fall Fachkompetenz zu Rate ziehen.

Und was ist mit Gelsen?

Hat sich das Kleinökosystem in Ihrem Naturteich eingestellt, ist nach 2-3 Wochen keine Gelsenlarve mehr zu sehen. Freuen Sie sich auch über Amphibien, Wasserkäfer und Libellenlarven in Ihrem kleinen Gewässer, denn sie minimieren ebenfalls Gelsenlarven! Auf Fische hingegen sollten Sie im Naturteich verzichten, diese stören das ökologische Gleichgewicht in dem kleinen Gewässer und verunreinigen das Wasser stark.

Sumpfschwertlilie
©g.hekele "die umweltberatung"

Bunte Blüten im Gartenteich

Mit der richtigen Bepflanzung und großzügig angelegten Uferzonen wird aus jedem Gartenteich ein kleines Naturjuwel. Wichtig dabei sind die vier Zonierungen: Randzone, Sumpfzone, Flachwasserzone und Tiefwasserzone. Der beste Pflanzzeitpunkt ist, wie auch am "Festland", Frühjahr oder Herbst. Wer kleinere Wasserbecken sein eigen nennt, sollte bei der Pflanzauswahl auf "Wucherpflanzen" achten. Breitblättriger und schmalblättriger Rohrkolben oder die Wasserpest sind nur für größere Wasserflächen geeignet. Weiters sollte auch auf heimische Pflanzen geachtet werden, nur so wird auch unsere Tierwelt in den Garten gelockt.

Kleine Auswahl an bunten Wasserpflanzen

  • Sumpfvergissmeinicht
  • Blutweiderich
  • Sumpfschwertlilie
  • Teichrose          

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Tiere im heimischen Gewässer

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