Feinstaub – was Sie dagegen tun können

Laut WHO wird die durchschnittliche Lebensdauer in Österreich durch die Feinstaubbelastung um ca. 8 Monate verkürzt. Durch Maßnahmen zur Luftreinhaltung lässt sich Feinstaub reduzieren.

Kaminfeuer
© r. gottwald-hofer "die umweltberatung"

Feinstaub besteht aus einem Gemisch kleinster Partikel in der Luft. Diese für den Menschen nicht sichtbaren Teilchen können aufgrund ihrer geringen Größe leicht in den Körper eindringen und Gesundheitsschäden verursachen. Versuchen Sie, die eigenen Luftschadstoff-Emissionen soweit als möglich zu reduzieren, sowohl in der Außenluft als auch in den eigenen vier Wänden.

Entstehung von Feinstaub

Feinstaub ist ein unerwünschtes Nebenprodukt bei der Verbrennung oder bei Schleifprozessen. Er kann auch durch Erosion entstehen oder biologischen Ursprung haben, wie Pollen und Fäulnisprodukte.
Vom Menschen verursachte Feinstaubemissionen entstehen hauptsächlich durch Straßenverkehr, Kleinfeuerungsanlagen im Haushalt, der Hausbrand, sowie Industrie, Kraftwerke, Bauwirtschaft und Landwirtschaft.

Was Sie tun können:

  • Sparen Sie Heizenergie: Beheizen Sie jeden Raum nur so viel, wie es für Ihr Wohlbefinden notwendig ist. Gut wärmegedämmte Gebäude sparen nicht nur Energiekosten sondern auch Feinstaubemissionen.

  • Reduzieren Sie Ihren Stromverbrauch. Praktische Tipps dazu finden Sie in unserem Infoblatt „Strom sparen im Haushalt“. Strom aus Kohlekraftwerken verursacht erhebliche Feinstaubemissionen. Steigen sie auf Ökostrom um.

  • Gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Rad und nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel.

  • Ersetzen Sie Heizkessel und Öfen durch effiziente und emissionsarme Geräte. Noch besser ist der Umstieg auf Fernwärme und die Anschaffung von thermischen Solaranlagen.

  • Verzichten Sie auf Komfortöfen (Zweitheizungen) für feste Brennstoffe

Feinstaubbelastung in Innenräumen reduzieren

  • Rauchfreie Zone: Tabakrauch erhöht die Feinstaubkonzentration um ein Vielfaches.
  • Lassen Sie sämtliche Raumheizgeräte und Geräte zur Warmwasserbereitung regelmäßig warten.

  • Verbrennen Sie in Kleinfeuerungsanlagen nur die dafür vorgesehen Brennstoffe.

  • Lüften Sie mehrmals täglich kurz. Lüften Sie bevorzugt zu verkehrsarmen Tageszeiten.

Weitere Informationen

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