Fisch - nachhaltig aus dem Bioteich gefischt

Spätestens seitdem die Nuri-Sardinen zu Beginn des Jahres aufgrund von Lieferengpässen aus den Regalen der Supermärkte nahezu verschwunden sind, ist klar: Die Fischbestände in unserem Meeren werden immer kleiner - die ökologische Alternative kommt aus heimischen Gewässern.

Regenbogenforelle
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Als Binnenland kann Österreich naturgemäß nicht mit Sardinen aufwarten, dafür bieten die heimischen Gewässer aber viele köstliche Alternativen in Form von Süßwasserfischen.

Das macht Biofisch aus

Seit 2009 gibt es einheitliche EU-Richtlinien für Biofischzucht. Zusätzlich folgen viele heimische Betriebe den Vorgaben von anerkannten Bioverbänden, wie z.B. der „ARGE Biofisch“, welche ihre Fische nach den Richtlinien von Bio-Austria züchtet. Forelle, Saibling, Karpfen, Schleie, Hecht, Zander, Wels, Barsch und Barben sind als Frischfisch erhältlich. Bei der Biofischzucht wird auf einen ökologisch intakten Lebensraum und eine kontrolliert biologische Aufzucht besonders geachtet. Die Besatzdichten sind in der Ökoaquakultur wesentlich geringer als in konventionellen Aquakulturen, als Umgebung während der Aufzucht werden für Biofisch in Österreich nur naturnahe Erdteiche akzeptiert.

Das Futter macht den Unterschied

Auch bei der Fütterung der Biofische müssen klare Richtlinien eingehalten werden. Interessant ist hier der Unterschied zwischen den Futtermitteln für Raubfische und denen für die sogenannten Friedfische. Raubfische werden zu einem großen Teil mit Fischmehl bzw. Fischöl gefüttert. Dieses stammt für die Fütterung von Biofischen entweder aus biologischen Fischzuchten oder von Wildfischen aus nachhaltiger Fischerei. Zu den Raubfischen gehören u.a. Forelle, Saibling, Hecht, Wels, Barsch und Zander.

Im Gegensatz dazu ernähren sich Friedfische vorwiegend von Plankton und benötigen daher kein Fischmehl. Ihr Futter stammt zum Großteil aus der Naturnahrung des Teiches, der restliche pflanzliche Anteil aus biologischer Landwirtschaft. Zu den Friedfischen zählen z.B. Karpfen, Schleie und Renke. Da diese Fische nicht mit Fischmehl oder Fischöl gefüttert werden müssen, gelten sie als nachhaltiger. Wer also bei der Ernährung besonderen Wert auf die Umwelt legt, dem seien Karpfen & Co. empfohlen!

www.biofisch.at

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