Frühlingsputz - effizient und ökologisch

Der Frühling steht vor der Tür und weckt in den meisten von uns den Putzdrang. Mit ökologischen Mitteln rücken Sie dem Schmutz effizient zuleibe. Hier finden Sie die fünf wichtigsten Tipps für einen erfolgreichen Putzeinsatz, der Ihre Gesundheit schont.

Mikrofasertücher in vielen verschiedenen Farben
© Sandra Papes "die umweltberatung"

Die tiefstehende Frühlingssonne zeigt gnadenlos, wo wir' s in der letzten Zeit beim Putzen nicht so genau genommen haben - ran an die Mikrofasertücher! Für gründliche Reinigung brauchen Sie nur Mikrofasertücher und Wasser, und bei hartnäckigem Schmutz ein paar ausgewählte chemische Mittel: Geschirrspülmittel entfernt fettige Flecken, Badreiniger und WC-Reiniger auf Basis von Essig- oder Zitronensäure beseitigen Kalkflecken. Ein milder Allzweckreiniger reinigt den Boden und ein Glasreiniger auf Alkoholbasis ermöglicht streifenfreies Wischen. Umwelt- und gesundheitsschonende Wasch- und Reinigungsmittel finden Sie in unserer ÖkoRein-Datenbank.

Tipp 1: Mikrofasertücher benutzen

Mikrofasertücher nehmen aufgrund ihrer ausgeklügelten Struktur Schmutz sehr gut auf. Wird das Tuch drei Mal hintereinander jeweils in der Mitte gefaltet, ergibt das ganze 16 Flächen zum Reinigen. Das heißt, mit einem Mikrofasertuch kann ein Raum komplett gereinigt werden, bevor das Tuch wieder ausgewaschen werden muss. Die Kalkflecken auf Armaturen und am Waschbecken lassen sich übrigens ganz einfach mit einem trockenen Mikrofasertuch wegpolieren.

Tipp 2: Von oben nach unten putzen

Beim Staubwischen kommt es unvermeidlich zum Aufwirbeln von Staub, der sich nach einer Weile auf anderen Gegenständen wieder absetzt. Um das zu verhindern, wird von oben nach unten geputzt. Mikrofasertücher binden Staub sowohl trocken als auch feucht, wobei das feuchte Wischen für AllergikerInnen besser ist. Beim Oben-nach-unten-putzen-Prinzip wird zuerst oben auf den Schränken und oberen Regalen gewischt und zuletzt auf den untersten Flächen mit einem trockenen oder nebelfeuchten Mikrofasertuch gewischt. Zum Schluss wird der Boden staubgesaugt und anschließend feucht aufgewischt.

Tipp 3: Auf unnötige Reinigungsmittel verzichten

Der Klarspüler für die Geschirrspülmaschine ist überflüssig - es reicht, die Lade für 10 Minuten einen Spalt offen stehen zu lassen. Den Weichspüler beim Wäschewaschen weglassen, belastet weder die Haut noch die Umwelt mit überflüssiger Chemie. Außerdem wird die Wäsche durch den Film, den der Weichspüler auf den Fasern hinterlässt, rascher wieder schmutzig. Zur Fleckenentfernung reicht in vielen Fällen flüssige Gallseife vollkommen aus, Spezialfleckentferner sind nicht notwendig.

Tipp 4: Alkohol oder Geschirrspülmittel für saubere Fenster

Frühjahrsputz heißt traditionsgemäß wieder einmal die Fenster zu putzen. Glasreiniger auf Alkoholbasis oder ein Spritzer Geschirrspülmittel in einen Kübel mit Wasser, ein Fensterabzieher mit Gummilippe und Mikrofasertücher zum Abtrocknen und Wischen – und schon geht es los. Blitzblanke Fenster lassen die Wohnung sofort viel sauberer und ordentlicher aussehen. Am besten zusätzlich die Vorhänge waschen, dann hält das Frischegefühl noch länger an.

Tipp 5: Den Schmutz draußen lassen - Fußmatten reinigen

Der Sinn einer Fußmatte ist es von den Schuhsohlen so viel Schmutz wie möglich aufzunehmen. Je weniger Schmutz in die Wohnung eingetragen wird, desto weniger muss geputzt werden. Wenn aber die Fußmatte selbst schmutzig ist, passiert genau das Gegenteil. Sie gibt dann den Schmutz an die Sohlen wieder zurück, das wird auch „Stempelkissen-Effekt“ genannt. Fußmatten lassen sich entweder draußen ausklopfen, abbürsten oder in der Bade- bzw. Duschwanne mit Wasser abspülen. Es gibt auch Matten, die in der Waschmaschine gereinigt werden können.

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