Geld sparen beim Warmwasser

Wer mit Strom Wasser erwärmt, zahlt fast immer drauf. Welche Alternativen besser sind.
Duschkopf
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Mehr als ein Drittel der österreichischen Haushalte erwärmt das Warmwasser mit einem Elektroboiler. Ein 4-Personen-Haushalt mit Elektroboiler verbraucht etwa 500 Euro Strom pro Jahr, denn Strom ist die teuerste Energieform im Haushalt: Eine Kilowattstunde Strom kostet mehr als doppelt so viel wie zum Beispiel eine Kilowattstunde Öl oder Gas. 

Für viele Haushalte sind die Energiekosten eine enorme Belastung und auch das Klima leidet unter einem hohen Energieverbrauch. Wer die Möglichkeit hat, sollte deshalb Alternativen zum Strom suchen.

Nur in einem Bereich macht die Warmwasserbereitung mit Strom Sinn: Bei langen Warmwasserleitungen sind die Verluste sehr hoch. Da ist es manchmal besser, dass an Ort und Stelle ein kleiner Untertischspeicher installiert wird.

Warmwasser mit Sonnenkraft

Die Sonne stellt uns kostenlose Energie zur Verfügung, mit einer thermischen Solaranlage kann man sie einfangen. Eine sechs bis acht Quadratmeter große Solaranlage deckt bis zu 70 % des Warmwasserbedarfs. Ein 4-Personen-Haushalt spart ungefähr 350 Euro pro Jahr. Und auch die Umwelt hat etwas davon: Pro Jahr werden 521 kg CO2 eingespart. Eine südlich orientierte Aufstellfläche ist von Vorteil, bis zu 45 Grad Abweichung nach Osten oder Westen werden aber problemlos toleriert.

Warmwasser-Wärmepumpen

Eine weitere Alternative ist eine Warmwasser-Wärmepumpe. Diese Wärmepumpe läuft zwar auch mit Strom, bezieht aber einen Teil der Energie aus der Luft. Dadurch werden die Stromkosten halbiert und es gibt einen zusätzlichen Vorteil: Dieses Gerät wird meist im Keller aufgestellt und wirkt dort entfeuchtend.

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