Grapefruits und Pomelos

Grapefruits und Pomelos reisen immer von weit her. Pomelos aus China verursachen eine viermal größere CO2-Last als Früchte aus Europa.

Zitrusfrüchte
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Neben Grapefruits gibt es im Winter immer öfter auch Pomelos in den Supermarkt-Regalen. Diese reisen fast immer aus China an. Dabei entsteht viermal so viel Kohlendioxid wie beim Transport von Grapefruits aus Italien. Pestizide und Dünger verseuchen in China einen Großteil der Seen.

Spritzmittel noch und nöcher

Bis zu 20-mal im Jahr werden Zitrusfrüchte mit verschiedenen Pestiziden gespritzt: Mittel gegen Unkräuter, Milben, Läuse und andere Insekten stehen ganz oben auf der Liste. Nach der Ernte werden die Früchte selbst noch mit Fungiziden konserviert.

Keine Grenzwerte für Pestizid-Summen

Grenzwerte gelten jeweils nur für ein einziges Pestizid. Wie hoch die Belastung aller eingesetzten Pestizide in Summe sein darf, darüber gibt es keine Bestimmungen.

Hände waschen nach dem Schälen

Die gute Nachricht: Das Fruchtfleisch selbst weist meist keine Pestizidrückstände auf. Die Schalen können aber stark belastet sein. Deshalb ist es wichtig, nach dem Schälen von Zitrusfrüchten die Hände zu waschen.

Bio heißt Pestizidfrei

Bei der Bio-Grapefruit dürfen keine Pestizide zum Einsatz kommen. Auch chemische Düngung ist im Bio-Anbau nicht erlaubt.

Download Infoblatt: Klimaschutz mit gesunder Ernährung [PDF 600 KB]

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