Holz als Energieträger

Durch technischen Fortschritt wird der Brennstoff optimal ausgenutzt.
Bäume als ältester Energieträger
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Holz ist ein erneuerbarer Energieträger und wird aus dem Holz-Biomasse-Anteil der heimischen Wälder gewonnen. Als Brennstoff ist er daher viel günstiger als Erdöl und in seiner Verbrennung CO2 neutral, da nur jene Menge an Kohlendioxid freigegeben wird, die der Baum der Atmosphäre zuvor entzogen hat. Damit ist ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf möglich.

In Österreich, das über viel Holz verfügt, (46 % der Gesamtfläche ist mit Wald bedeckt) werden derzeit 17 % der Haushalte mit Holz beheizt. Alleine 700 Fernwärmenetze auf Biomassebasis mit einer Leistung von 30 Megawatt sind in Österreich im Einsatz. Da etwa 40 % des heimischen Energiebedarfs für das Heizen der Haushalte verwendet wird und die Potenziale noch nicht ausgeschöpft sind, ist ein weiterer Ausbau des Anteils der Biomasse Holz als Energieträger ökologisch sinnvoll.

Holz als nachwachsender Rohstoff fördert eine gewisse Unabhängigkeit von fossilen Energien und bietet Chancen für eine dezentrale Energieversorgung. Holz dient auch in Form von Pellets (gepresste Sägespäne) oder Hackschnitzel zur Energieerzeugung oder als Brennstoff für Öfen.

In diesen Zusammenhang ist es wichtig, dass eine nachhaltige Forstwirtschaft betrieben wird, damit der Energielieferant Holz in einem ökologischen Kreislauf eingebunden bleibt und keine negativen Nebeneffekte durch eine überstarke Waldnutzung entstehen.

Weiterführende Links
Energie aus Holz
Waldverband - Holz als Energie boomt
Holzpellets aus Österreich

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