Holzfußböden - Beitrag zum Raumklima

Holzböden geben Innenräumen eine wohnliche Atmosphäre, sind trittelastisch und bei entsprechender, natürlicher Oberflächenbehandlung antistatisch.

Holzfussboden in Wohnung
© a.husnik "die umweltberatung"

Sie haben eine lange Lebensdauer, sind leicht zu reinigen und lassen sich je nach Dicke der Nutzschicht einige Male abschleifen. Wenn Sie mit natürlichen Ölen und Wachsen oberflächenbehandelt sind, können sie durch Feuchteregulation enorm zu einem gesunden Raumklima beitragen.

Falls sie sich einen Holzboden wünschen bevorzugen Sie nach Möglichkeit Vollholzböden (Parkett, Dielen, Schiffboden) aus heimischen Holzarten die auf Unterkonstruktion vernagelt werden und deren Oberfläche mit natürlichen Ölen und Wachsen behandelt ist.

Neben den etwas "weicheren" Nadelholzarten Fichte, Lärche und Kiefer, kommen hier vor allem die Harthölzer wie Eiche, Buche, Ahorn, Esche, Birke, Erle oder Kirsche in Frage.

Laminatböden sind keine echten Holzfußböden. Eine Holzbodenabbildung ist hier auf eine Trägerplatte aus Preßspan oder Hartfaser aufgeklebt und mit einer dicken harten Kunstharzschicht aus Melamin abgedeckt.

Zur Oberflächenbehandlung von Holzfußböden

Fußboden-Hartöle und -wachse sind aus baubiologischer Sicht Versiegelungslacken vorzuziehen. Lackierte Böden können, da ihre Oberfläche "versiegelt" ist, nichts mehr wie naturharzbehandelte Böden zur Feuchteregulierung der Raumluft beitragen und geben zudem Schadstoffe an die Raumluft ab. Geölte oder gewachste Holzoberflächen hingegen wirken regulierend auf das Raumklima und laden sich nicht elektrostatisch auf.

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