Honig – made in Austria?

In der kalten Jahreszeit hat der Honig Hochsaison. Ein Blick aufs Etikett lohnt sich: Regionaler, biologisch erzeugter Honig hilft den Bienen und der Umwelt und schmeckt köstlich!

Honig auf Brot
© g.homolka "die umweltberatung"

Honig enthält rund 120 Aromastoffe und jede Blüte trägt zu seinem typischen Geschmack bei. Sein natürlicher Gehalt an Enzymen macht Honig zu einem bewährten Hausmittel.

Auf´s Kleingedruckte schauen!

In den Supermärkten gibt es eine riesige Auswahl an Honigsorten. Erst ein genauer Blick aufs Etikett lässt die Herkunft erkennen: „Aus Nicht EG oder Nicht EU Landwirtschaft“ bedeutet, dass der Honig aus einem beliebigen Land der Welt kommen kann.

Honig aus Österreich oder den EU-Ländern hat einen großen Vorteil. Die Zeitschrift Ökotest untersuchte im Jänner 2012 zwanzig verschiedene Honigsorten aus dem Supermarkt. In 14 der 20 Proben wurden Rückstände von gentechnisch manipulierten Pflanzen festgestellt. Nur Honig aus europäischen Ländern war gentechnikfrei!

Bio-Honig

Optimal ist biologisch erzeugter Honig, der am grünen, europäischen Bio-Logo erkennbar ist. Bio-ImkerInnen stellen ihre Bienenvölker bevorzugt bei biologisch bewirtschafteten Feldern auf. Sie setzen auf natürliche Bienenstöcke mit rückstandsfreiem Bienenwachs als Brut- und Honigzellen, bekämpfen die Varroamilben durch anerkannte Bio-Methoden und werden laufend kontrolliert.

Blütenbestäubung inklusive!

Der Kauf von einem Kilogramm Honig sichert die Bestäubung von 5 bis 7 Millionen Blüten, denn soviele Blüten besuchen die fleißigen Bienen für einen Kilo. Die Bestäubung durch die Bienen ist für den Fortbestand von Wildpflanzen und für die Landwirtschaft immens wichtig – ohne Bienen keine Ernte!

Zucker im Honig

Honig setzt sich großteils aus Fruchtzucker, Traubenzucker und Wasser zusammen. Helle Honigsorten haben eine etwa 25 % höhere Süßkraft als Rübenzucker. Bei Verwendung von Honig lässt sich so die gleiche Süße mit etwas weniger Menge und weniger Kalorien erreichen. Honig wirkt zudem noch entzündungshemmend und keimabtötend.

Koch- und Back-Tipps:

  • Auskristallisierter Honig kann problemlos durch Erwärmen wieder verflüssigt werden. Das Honigglas einfach in ein warmes Wasserbad stellen und bis zu 40°C erwärmen.
  • Wenn Sie Zucker durch Honig beim Backen ersetzen können sie die Menge um ein Viertel reduzieren. Auch die vorgesehene Flüssigkeitsmenge kann um ein Fünftel verringert werden.
  • Honig bleibt beim Abwiegen nicht kleben, wenn die Schüssel vorher geölt wurde.
  • Honig bräunt schneller, deshalb die Backtemperatur um 10 bis 15 °C niedriger einstellen.

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