Igel

Das possierliche Stacheltier ist als effektiver Schädlingsvertilger bekannt, der auch auf die unbeliebten Nacktschnecken Jagd macht.

Igel
©gabriele redl

Igel sind in Eurasien und Afrika verbreitet und gehören zu den ältesten Säugetieren der Welt. Bei uns kommen zwei Arten vor: der Braunbrustigel und der nördliche Weißbrustigel.

Aussehen
Stachelkleid aus ca. 8.000 Stacheln, 23 – 28 cm lang, 700 – 1.000 Gramm schwer.

Lebensweise
Dämmerungs- und nachtaktiv, benötigt lichte Wälder oder vielstrukturierte Garten- und Parklandschaften. Ein Fettpolster sichert das Überleben im Winter, der schlafend verbracht wird. Als Winterquartiere dienen Ast- oder Laubhaufen, aber auch Kompostmieten (deshalb Vorsicht beim Umsetzen!).

Nutzen
Der Igel ernährt sich vorwiegend von Würmern, Schnecken, Erdraupen und Engerlingen. Ein strukurreicher Garten, biologische Bewirtschaftung und der Verzicht auf Pestizide hilft dem Igel in unseren Gärten einen Lebensraum zu finden.

Ast- oder Laubhaufen dienen als Winterquartier
©g.hekele "die umweltberatung"

Förderung

  • Kein chemischer Pflanzenschutz oder leicht lösliche Mineraldünger!
  • Blumenwiese statt englischer Rasen, Laubgehölz statt Thujenhecke.
  • Bereitstellung von Laub-Asthaufen als Überwinterungsplatz oder Igelhaus.
  • Keine durchgängigen, hohen Zaunfundamente (sie unterbinden die Wanderung der Igel).
  • Vorsichtiges Autofahren in der Dämmerung und bei Nacht kann so manchem Wildtier das Leben retten!

Weitere Informationen

Wir beraten Sie gerne persönlich!

"die umweltberatung"
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