Vollkorn - im ganzen Korn liegt die Kraft

Ob Kamutnudeln, Emmerreis, Dinkelsemmel oder Einkornschmarren - Vollkorn bringt´s. Umsteigen lohnt sich und bringt eine gesunde Geschmacksvielfalt auf den Teller.

grüne Getreideähre im Feld
© archiv "die umweltberatung"

Getreide und Getreideprodukte spielen als Grundnahrungsmittel des Menschen weltweit seit Jahrtausenden eine zentrale Rolle in der Ernährung. Allerdings hat sich in den letzten Jahrzehnten ein Wandel vollzogen. Während früher beim Dreschen nur die unverdaulichen Grannen und Spelzen entfernt wurden, konsumieren wir heute vor allem weißes Auszugsmehl - und nutzen damit nur noch einen kleinen Teil der vorhandenen Inhaltsstoffe.

Volles Korn voraus!

Vollkornprodukte bestehen aus dem ganzen Getreidekorn im Gegensatz zu Produkten aus Auszugsmehlen. Bei der Herstellung des weißen Auszugsmehls werden die äußeren Getreidekornschichten und der wertvolle Keimling entfernt, genau diese Teile enthalten jedoch die wichtigen Nährstoffe! Dazu zählen B-Vitamine, Vitamin E, Mineralien, wertvolle Fettsäuren und Proteine, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Ballaststoffe. Somit lassen wir bei Weißmehl das Beste vom Korn einfach übrig und nehmen überwiegend „leere Kalorien“, also die reinen Kohlenhydrate, zu uns.

Gut für die Linie und den Darm

Vollkorn hält länger satt! Denn durch den hohen Anteil an komplexer Stärke und Ballaststoffen steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von Vollkornprodukten langsamer und das Sättigungsgefühl hält länger an. Dies kann dabei helfen, weniger zu essen und Heißhungerattacken vorzubeugen. Gerade bei Menschen, die ihr Gewicht reduzieren wollen, sollte deshalb öfter Vollkorn auf dem Speiseplan stehen. Auch erhöhter Cholesterinspiegel wird durch die Ballaststoffe positiv beeinflusst. Zusätzlich fördern Ballaststoffe die Darmflora und schützen vor Verstopfung und Darmkrebs.

Volle Vielfalt

Zu den Getreidearten zählen Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Hafer, Mais, Reis, Hirse, Kamut, Einkorn und Emmer. Auch Buchweizen, Quinoa und Amaranth sind vom Nährstoffgehalt und der Verwendung vergleichbar - gehören botanisch gesehen allerdings nicht zu den Getreidepflanzen. Neben Brot und Backwaren gibt es zahlreiche andere Zubereitungsmöglichkeiten: als Müsli, Getreidereis, Salat, Teigwaren, Bratlinge, als Füllung für Gemüse, in Suppen oder würzigen Aufläufen. Getreidekeimlinge sind wertvolle Vitaminspender.

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