Käse - guter Geschmack braucht gutes Gras

Heumilch, Rohmilch oder Bio von der Weide? Wie wird Käse hergestellt und woran erkennt man gute Qualität?

Käseplatte
© m.kuka "die umweltberatung"

Käse – weniger Fett als gedacht
Verschiedene Frischkäsesorten haben z.B. einen Wassergehalt von 62 bis 81 Prozent. Der hohe Wasseranteil relativiert die Fettangaben auf der Packung, die sich auf die Trockenmasse beziehen. Frischkäse mit 50 Prozent Fett in Trockenmasse (F.i.T) hat absolut nur etwa 15 Prozent Fett. Doppelrahmfrischkäse ist somit fettärmer als die meisten Wurstsorten!

Großer Qualitätsunterschied bei der Käseherstellung durch Auswahl des Rohstoffes Milch:

Heumilchkäse
Heumilch ist aufgrund ihrer hohen Qualität ideal für die Käseproduktion. Die Produktion von Heumilch ist die ursprünglichste Form der Milchherstellung. Das bedeutet, Milch von Kühen, die vom Frühjahr bis zum Herbst auf der Weide oder auf den Almen gehalten werden und dort frisches Gras und Kräuter fressen. Die Wiesen werden gemäht, das Gras getrocknet und das so gewonnene Heu den ganzen Winter über gefüttert. Heuwirtschaft wirkt sich außerdem positiv auf die Natur aus, die Artenvielfalt wird gefördert – nämlich 30 - 50 verschiedene Arten von Gräsern und Kräutern lassen sich unsere Kühe schmecken – die Basis für den unverwechselbaren aromatischen Geschmack und die Qualität von Heumilch und in Folge von charaktervollem Heumilchkäse.

Rohmilchkäse
Zur Herstellung von Rohmilchkäse wird Milch verwendet, die nicht höher als 40 °C erhitzt wurde. Rohmilchkäse hat einen charakteristischen Geschmack, weil in der rohen Milch die ursprüngliche Bakterienflora vorhanden bleibt.
Bakteriologisch bedenkenlos ist der Genuss von Hartkäse aus Rohmilch, weil im Zuge des Herstellungsverfahrens schädliche Keime abgetötet werden.

Weitere Informationen

Wir beraten Sie gerne persönlich!

"die umweltberatung" Wien
Telefon 01 803 32 32
E-Mail service@umweltberatung.at
Website www.umweltberatung.at