Kräuter und andere wilde Sachen

Sie sprießen auf Wiesen, in Wäldern, und oft ungewollt in unseren Beeten. Bei Gärtnern sind sie verpönt, bei Kräuterhexen extrem beliebt. "die umweltberatung" gibt Tipps zum Ernten und Kochen mit Kräutern.

Gänseblümchen in der Wiese
© g.huefing "die umweltberatung"

Die positive Wirkung von Wildkräutern ist dem Menschen seit langem bekannt. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Außerdem zaubern sie herrliches Aroma auf unseren Teller.

Ernten Sie das ganze Jahr!

Wer sich Anfang März auf die Suche begibt, kann bereits Breitwegerich und Giersch aber auch den altbekannten Bärlauch und Löwenzahn ausfindig machen. Ab April folgt die Brennnessel und von Mai bis Juni ist der Sauerampfer erntereif. Allroundtalente wie das Gänseblümchen oder die Vogelmiere sind fast das ganze Jahre verfügbar. Aber auch die Brennnessel hält sich tapfer bis in den September. Gerade im zeitigen Frühjahr sind die Wildkräuter ein guter, frischer Ersatz für Gemüse und Kräuter, die aus fernen Ländern zu uns transportiert werden.

Kräutln tut gut

So unterschiedlich wie die Erntezeiten der einzelnen Wildkräuter ist auch ihre Wirkung. Die Brennnessel wird zum Beispiel seit langem für ihre entgiftende Wirkung geschätzt. Gleichzeitig ist sie ein effektives Mittel gegen Nierensteine und Hustenbeschwerden. Hoher Gehalt an Kieselsäure, Vitamin A und C tun ihr Übriges dazu, dass die Brennnessel als stark gesundheitsfördernd gilt. Dem Löwenzahn kommt eine wichtige Funktion bei der Stärkung der Bauchspeicheldrüse zu. Giersch regt die Verdauung an und lindert Gichtbeschwerden. Und wer sein Immunsystem aktiv stärken will, hat die Vogelmiere stets zur Hand.

Wildkräuter in der Küche

Doch Wildkräuter sind nicht nur gesund, sondern geben Ihren Gerichten auch einen einmaligen Geschmack. In vielen Gerichten können Spinat oder Petersilie durch die intensiver schmeckenden Wildkräuter ersetzt werden. Bei Salaten sind Löwenzahn- und Gänseblümchenblätter die erste Wahl. Auch junger Breitwegerich eignet sich ideal dafür. Bärlauch lässt sich wiederum zu großartigen Gerichten, wie Bärlauchrisotto, Bärlauchcremesuppe oder dem klassischen Bärlauchpesto, weiterverarbeiten. Oftmals sind Wildkräuter auch eine hervorragende Ergänzung in Suppen, für Aufstriche oder Gemüsegerichte. Eine große Auswahl an Rezepten finden Sie auf www.umweltberatung.at/rezepte.

Fit in den Winter

Wer auch nach der Erntezeit auf seine Wildkräuter nicht verzichten möchte, sollte auf eine der zahlreichen Methoden zum Haltbarmachen zurückgreifen. Trocknen, gefrieren, in Öl einlegen  oder mit Salz zu Kräutersalz mischen sind unterschiedlichste Möglichkeiten, um die Kräuter für die Speisekammer fit zu machen.

Nähere Informationen zum Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Wildkräutern finden sie in der Broschüre Wilde Sachen zum Selbermachen.

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