Lebensmittel - zu teuer für die Tonne!

Ob runzlige Äpfel, altes Gebäck oder originalverpacktes Fleisch, Müll-Archäologen kommt viel essbares unter.

Gemüse
©m.kupka "die umweltberatung"

Kein Wunder, denn pro Jahr wirft jede/r ÖsterreicherIn durchschnittlich 11,5 Kilogramm genießbare, oft original verpackte oder angebrochene Lebensmittel in den Restmüll. Das sind in Österreich insgesamt 96.000 Tonnen. Mit dieser Menge könnte die gesamte Innsbrucker Bevölkerung ein Jahr lang versorgt werden. Dabei könnte mehr als die Hälfte davon durch bessere Planung, Lagerung und Zubereitung vor der Mülltonne bewahrt werden.


Sparen mit Köpfchen

Bei bewussterem Umgang mit Lebensmitteln kann ein österreichischer Haushalt jährlich um die 300,- Euro sparen. Trotz stark steigender Lebensmittelpreise ist das Problem auch in der Gastronomie weit verbreitet. Zahlen aus Deutschland zeigen, dass 17 % der Lebensmittelabfälle bei Gaststätten, Restaurantbetrieben, Großküchen und Kantinen anfallen. Die Ursachen für die Verschwendung von Lebensmitteln sind vielfältig: So können zum Beispiel großzügiges Schälen bei der Verarbeitung, Fehlplanungen beim Einkauf oder falsche Lagerung dazu führen, dass mehr Lebensmittelabfälle entstehen als nötig.
 

First in – first out

Die Lagerfähigkeit von Lebensmitteln hängt sehr stark von den hygienischen Bedingungen und der optimalen Lagertemperatur ab. Zusätzlich zu den passenden Lagerbedingungen soll darauf geachtet werden, dass zuletzt gekauftes immer nach hinten geschlichtet wird. Ältere Ware soll schneller verbraucht werden. Das Mindesthalbarbeitsdatum (MHD) muss regelmäßig überprüft werden.
 

Von XS – XL – Portionsgrößen individuell anpassen

Auch das beste Schnitzel sprengt manchmal die Magenkapazität, eine „doggy bag“ oder Papier zum Einwickeln bewahrt das gute Stück zwar vor der Mülltonne. Besser ist es jedoch verschiedene Portionsgrößen für den kleinen oder großen Hunger anzubieten. So kommen Sie Ihren Gästen entgegen und sparen zudem noch die Kosten für die Müllabfuhr.
 

Falls doch mal was übrig bleibt

Auch bei bester Planung kann mal was schief gehen. Falls die Speisen noch nicht ausgegeben wurden, können die Reste ordnungsgemäß weiterverwendet werden oder an karitative Einrichtungen weitergegeben werden.


Links:
Leitfaden für die Weitergabe von Lebensmitteln an soziale Einrichtungen

Checkliste zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen
Kreativer Restlkoch-Rezeptwettbewerb

Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne persönlich:
"die umweltberatung" Wien, Tel. 01 803 32 32, service@umweltberatung.at





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