Pflanzenkosmetik-Test

Im Auftrag der AK Oberösterreich überprüfte "die umweltberatung" bei 12 Kosmetik-Produkten mit grünem Image, wie viel Natur wirklich drinnen steckt.

Laufzeit: 2017 - 2017

Frau vorm Kosmetikregal
© dmitrimaruta Fotolia.com

Das Ziel war es KonsumentInnen über den pflanzlichen Anteil von „naturnaher“ Kosmetik ohne Gütesiegel und enthaltene bedenkliche Inhaltsstoffe zu informieren.

Geringer Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffe

4 Duschgels, 4 Haarshampoos und 4 Gesichtscremen wurden überprüft. Das grüne Image hielt bei den ausgewählten 12 Produkten nicht, was es versprach. Die Namen und die Optik der Verpackung ließen einen deutlich höheren Anteil an pflanzlichen Stoffen vermuten, als er tatsächlich laut Zutatenliste auf der Verpackung war.

Weitere bedenkliche Stoffe gefunden

In 3 von 4 Duschgels waren bedenkliche Farbstoffe enthalten, die unter Verdacht stehen, allergiesierend oder krebserregend zu sein.

Das Tensid Sodium Laureth Sulfate wurde in fast allen Duschgels und Haarshampoos (8 von 9 Produkten) verwendet: es strapaziert empfindliche Kopfhaut, da es ein stark schäumendes und stark entfettendes Tensid ist.

Bei Gesichtscremen wurde mit den Begriffen „Bio“ oder „Fairtrade“ bei einzelnen Stoffen geworben. Die Herkunft aus biologischem oder ökologischem Anbau ist jedoch ohne ein entsprechendes Gütezeichen nicht nachvollziehbar.

Natürliche Kosmetik  - nur mit Gütesiegel

Mehr pflanzliche und keine bedenklichen Inhaltsstoffe finden Sie in zertifizierter Natur- und Biokosmetik.

AuftraggeberIn:

Arbeiterkammer Oberösterreich

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© "die umweltberatung"
  • Infoblatt
  • HerausgeberIn "die umweltberatung" Wien - Die Wiener Volkshochschulen

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