Maulwurf

Obwohl sich dieser unterirdisch lebende Räuber wegen seiner aufgeworfenen Erdhügel oft den Unmut des Menschen zuzieht, zählt er doch zu den ausgesprochen nützlichen Tieren im Garten.

maulwurf
(c)tributsch

Aussehen
Körperlänge 12 – 19 cm, Gewicht 50 – 140 Gramm, zugespitzter Kopf mit walzenförmigem Körper, dunkles samtiges Fell. Augen und Ohren sind im dichten Pelz verborgen, Vordergliedmaßen zu Grabschaufeln umgebildet

Lebensweise
Maulwürfe sind keine Pflanzenschädlinge, denn sie ernähren sich ausschließlich von tierischer Kost. In seinem unterirdischen Gangsystem, das bis zu 200 m lang sein kann, ist der immerhungrige Geselle auf der Suche nach einem Imbiss, auch die Kinderstube sowie eine Speisekammer sind Teil seiner Behausung. Empfindliche Tasthaar an Schnauze und Schwanz sowie ein ausgezeichneter Geruchs- und Gehörssinn zeigen die optimal Anpassung an sein Lebensumfeld. Mit den kleinen verborgenen Augen kann lediglich zwischen Hell und Dunkel unterschieden werden. Maulwürfe sind außerhalb der Paarungszeit strikte Einzelgänger und verteidigen ihre mit Drüsensekreten gekennzeichneten Reviere gegen alle Eindringling. Sie halten keinen Winterschlaf, während der Frostperiode werden die Aktivitäten nur in tiefere Erdregionen verlegt.

Nutzen
Da Maulwürfe das ganze Jahr über aktiv sind, vertilgt nur ein Tier bis zu 30 kg an Nahrung. Darunter befinden sich auch oft aus Schädlingen wie z. B. Drahtwürmer, Schnecken, Maulwurfsgrillen und junge Wühlmäuse.

Förderung
Keine chemischen Pestizide
Maulwürfe zählen zu den geschützten Arten, sie dürfen nicht getötet, sondern nur vertrieben werden.

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