Mehr Raum für Brennnessel und Co.!

Warum Sie vermeintliches Unkraut wuchern lassen sollten.

Brennessel
© fotolia

Das wilde Eck, in dem Brennnessel und Co. wuchern dürfen, gehört zu jedem naturnahen Garten. Brennnesseln waren jedoch leider lange Zeit als Unkraut verschrien und wurden radikal aus den Gärten verdrängt. Mit den Brennnesseln sind aber auch viele Schmetterlinge aus den Gärten verschwunden. Tagpfauenauge, Admiral oder Kleiner Fuchs legen z.B. ihre Eier an Brennnesseln ab, damit die Raupen nach dem Schlüpfen gleich genügend Nahrung vorfinden.

Die Brennnessel hat noch eine ganze Reihe weiterer Vorteile. In der Küche eignet sich dieses Wildkraut hervorragend für gesundes Essen. Aus jungen, zarten Blättern können köstliche Salate zubereitet werden, gekochte und pürierte Brennnesselblätter ergeben einen guten Spinat. Eine Frühjahrskur mit Brennnesseltee macht fit für den Sommer.

Im Garten können aus Brennnesselblättern Jauchen, Auszüge oder Brühen leicht hergestellt werden. Sie fördern die Pflanzengesundheit, wehren Schädlinge ab und dienen als organisches Düngemittel.

Weitere Informationen