Melanzani - die noble Aubergine

Melanzani brauchen viel Wärme - deshalb heißt's jetzt genießen! Denn im Winter ist ihr Anbau mit hohem Energieaufwand verbunden.

Melanzaini, aufgeschnitten
© m.kupka "die umweltberatung"

Ursprünglich kommt die Melanzani aus Indien, Seefahrer brachten sie nach Südeuropa und seither sind sie fixer Bestandteil der mediterranen Küche. Melanzani werden auch in Österreich angebaut, doch der Großteil kommt aus Italien und den Niederlanden.

Sonnenverliebte Früchte - energieaufwändiger Anbau

Melanzini lieben Wärme, das ist besonders beim Anbau im Winter extrem energieaufwändig. Sogar nachts darf die Temperatur im Gewächshaus dann nur knapp unter 20°C liegen, tagsüber soll sie bis zu 30°C erreichen damit die Früchte sich gut entwickeln. Es werden noch lange nicht alle Gewächshäuser mit erneuerbarer Energie beheizt. Durchschnittlich 40 Liter Erdöl sind pro Quadratmeter und Jahr nötig, damit die Pflanzen auch außerhalb der natürlichen Saison gedeihen.

Keine Spur von Natur

Der Anbau im Gewächshaus ist fern von natürlichen Bedingungen, die Pflanzen wachsen meist in einem Substrat aus Steinwolle. Die Nährstoffe werden ähnlich einer Infusion zugeführt und den Pflanzen werden mit künstlichem Licht in sommerliche Stimmung gebracht.

Nichts für Rohköstler

Noch nicht reife, grüne Melanzani enthalten, wie auch andere Nachtschattengewächse, das giftige Alkaloid Solanin. Zum rohen Genuss sind sie nicht geeignet. Mit wenig Fett zubereitet sind sie sehr kalorienarm und reich an Ballaststoffen, die schädliches Cholesterin binden. Die enthaltenen Terpene und die Kaffeesäure wirken krebshemmend.

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Saisonale Rezeptideen

 

Melanzani im Frühling

Melanzani im Sommer

Melanzani im Herbst

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