Menü für Kopfläuse: Essig und Mayonnaise

"die umweltberatung" gibt Tipps zur Bekämpfung von Läusen mit natürlichen Mitteln. Medieninformation "die umweltberatung" Wien, 9. September 2015

Läusekämme mit Metallzinken
© monika kupka "die umweltberatung"

Wer schon einmal Läuse hatte, kennt das Bedürfnis nur zu gut: den lästigen Zoo am Kopf möglichst rasch loswerden, egal mit welchem Mittel! Doch es geht auch ohne schwere Geschütze. Für die Läusebekämpfung stehen genügend ökologische Produkte zur Auswahl. "die umweltberatung" stellt im Infoblatt „Kopfläuse natürlich bekämpfen“ effiziente Behandlungsmethoden und einen Zeitplan für die Wiederholung der Behandlungen vor. Das Infoblatt gibt’s auf www.umweltberatung.at zum kostenlosen Download.

Kopfläuse sind unglaublich lästig, aber nicht gefährlich. Essig, Mayonnaise und Shampoos auf Ölbasis sowie ein Läusekamm mit langen Metallzinken sind die wirksamsten Mittel bei Kopflausbefall. Gegen Shampoos mit chemischen Insektiziden wurden bei den Läusen bereits Resistenzen beobachtet. Ökologisch und wirksam sind Mayonnaise oder Shampoos auf Ölbasis. Das darin enthaltene Öl erstickt die Läuse. „Das Um und Auf bei jeder Methode ist gründliches Auskämmen mit einem Läusekamm. Aber mit einem Mal ist es leider nicht getan. Über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen müssen die Behandlungen wiederholt werden. Denn die Eier werden nicht abgetötet und es schlüpfen wieder Läuse“, erklärt Mag.a Sandra Papes, Naturkosmetikexpertin von "die umweltberatung".

Essig und ölhaltige Mittel

Haarpackungen mit Essig oder 80-prozentiger Mayonnaise machen den Läusen den Garaus. Nach dem Einwirken müssen die Läuse und Nissen mit dem Läusekamm bei guter Beleuchtung aus dem Haar gekämmt werden - Gründlichkeit zahlt sich aus! Eine Haarpflegespülung erleichtert das Kämmen. Wer statt Essig und Mayo lieber auf Shampoo setzen möchte, sollte zu Shampoos auf Ölbasis wie Soja- oder Kokosöl greifen. Shampoos mit dem Silikonöl Dimeticon sind eine weitere Alternative zu Shampoos mit Insektiziden. Insektizidhaltige Shampoos mit Inhaltsstoffen wie Allethrin und Pyrethroiden oder dem Hinweis auf chemische Wirkung sollten lieber im Verkaufsregal bleiben, denn sie können das Nervensystem schädigen.

Läuseübertragung passiert über die Haare

Die Übertragung der Läuse von Haar zu Haar ist viel wahrscheinlicher als eine Übertragung über das Umfeld, z.B. Hauben, Schal, Polstermöbel, Decken und Kuscheltiere. Das Hauptaugenmerk sollte also auf wiederholten, gründlichen Kopfbehandlungen liegen. Wenn Kuscheltiere und Textilien drei Tage lang verräumt werden, geht von ihnen keine Lausgefahr mehr aus. Denn spätestens nach 55 Stunden ist auch die letzte Laus verhungert, schließlich muss sie etwa alle 3 Stunden Blut saugen. Auch Polstermöbel und Matratzen brauchen deshalb weder eine chemische Behandlung noch eine Desinfektion.

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