Mindestens haltbar bis...

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist jenes Datum, bis zu dem ein Lebensmittel bei richtiger Lagerung mindestens haltbar ist und ohne Bedenken verzehrt werden kann.

Mindesthaltbarkeitsdatum
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Das Datum ist ein Richtwert. Fachgerecht gelagert bleiben Produkte durchaus länger genießbar, auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Je länger ein Lebensmittel gelagert wird, desto stärker sind jedoch die Verluste an Vitaminen und Mineralstoffen.

Obwohl heute an fast jeder Ecke täglich Frisches eingekauft werden kann, wird die Forderung nach lang haltbaren Lebensmitteln immer größer. Mit Hilfe moderner Konservierungsmethoden und den verschiedensten Zusatzstoffen wird die Haltbarkeit verlängert. Vielen Lebensmitteln gehen bei der Verarbeitung die natürlichen Vitamine verloren, darum werden sie anschließend künstlich wieder zugesetzt.

Verbrauchsdatum
Neben dem MHD gibt es auch das Verbrauchsdatum für Lebensmittel, die mikrobiologisch sehr anfällig und leicht verderblich sind. Das Verbrauchsdatum erkennt man am Wortlaut „verbrauchen bis“. Nach Überschreiten des Verbrauchsdatums ist ein Verkaufen des Lebensmittels nicht mehr gestattet. Beispiele für Lebensmittel, die mit dem Verbrauchsdatum gekennzeichnet sind, sind verpacktes Faschiertes oder rohes Geflügelfleisch.

Einkaufstipp: Achten Sie besonders bei Sonderangeboten auf die Mindesthaltbarkeit des Produktes! Passiert es Ihnen, dass ein Produkt bereits verdorben ist, ist es wahrscheinlich ein Zeichen dafür, dass in der langen Kette zwischen Produktion, Handel und KonsumentIn die notwendige Kühlung unterbrochen wurde.

Wo gibt es kein Mindesthaltbarkeitsdatum?
Nicht vorgeschrieben ist das Mindesthaltbarkeitsdatum zum Beispiel für folgende Lebensmittel: frisches Obst und Gemüse, Erdäpfel, alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 10 Volumsprozent, Salz, Essig, Kaugummi und kurzfristig zu verzehrende Backwaren.

Nach Ablauf noch genießbar?
Nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums dürfen einwandfreie Lebensmittel noch verkauft werden. Der Verkäufer muss sich jedoch über die gute Qualität des Lebensmittels vergewissern.

Generell gilt: Lebensmittel, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, können, müssen aber nicht verdorben sein. Sie sollten mit Augen und Nase kritisch unter die Lupe genommen werden. Verdorbene Produkte erkennt man am Geruch und vor allem auch an Oberflächenveränderungen wie Schimmel oder Farbe. Fachgerecht gelagert bleiben Produkte durchaus länger genießbar.

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