Mulchen – Schutz des Bodens

In der Natur bildet sich von selbst eine Mulchschicht, zum Beispiel durch abgestorbenes Laub im Wald. Im Garten kann man diesen natürlichen Prozess zur Bodenverbesserung anwenden.

Mulchschicht
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Der Begriff Mulchen stammt aus dem Englischen und bezeichnet das Abdecken des Bodens mit organischem Material. Mulchen fördert die Bodenprozesse und stärkt die natürlichen Regelkreisläufe, sodass auch die natürlichen Feinde der Schadinsekten und Schnecken mehr werden. Insgesamt ist Mulchen gesundheitsfördernd für Boden und Pflanzen.

Was Mulch bewirkt

  • Der Mulch ist beste Nahrung und optimaler Lebensraum für viele nützliche Bodenlebewesen.
  • Die Bodenlebewesen produzieren unter dem Mulch lockere, krümelige Struktur.
  • Der Humusgehalt im Boden wird höher, der Boden kann so Nährstoffe für die Pflanzen liefern.
  • Unter einer Mulchschicht bleibt der Boden auch während längerer Trockenperioden feucht.
  • Bei Starkregenereignissen schützt die Mulchschicht vor Verschlämmung des Bodens und Erosion.
  • Die Mulchschicht schützt Boden und Bodenlebewesen vor extremen Temperaturschwankungen und Sonneneinstrahlung.
  • Eine Mulchschicht von mehr als 5cm hemmt das Wachstum unerwünschter Beikräuter.

Tipps

  • In regenreichen Gebieten nur dünn mulchen (max. 3 cm) um Fäulnis zu vermeiden.
  • Bei hohem „Schneckenansturm“ ebenso dünn mulchen, sonst schafft man den Schnecken ideale Tagesverstecke.

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