Nachhaltiger Fischgenuss

Bevorzugen Sie heimische und zertifizierte Fische!

Bio-Karpfen
© archiv "die umweltberatung"

Meeresfische sind aufgrund ihrer Inhaltsstoffe wie den Omega-3-Fettsäuren, Jod und Vitamin D ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Doch durch die zunehmende Überfischung der Weltmeere ist der Genuss von Meeresfischen ökologisch sehr bedenklich. Deswegen ist es wichtig zu erkennen, dass Fisch nicht gleich Fisch ist und dass es gefährdete und akzeptable Arten gibt.

Welcher Fisch darf auf den Ökoteller?
Ökologische Alternativen findet man einerseits bei den heimischen Fischen (z.B. Karpfen und Forellen) und anderseits mit Gütesiegeln zertifizierten Fischen, wie Alpenlachs und Bio- Fisch. Der MSC-Fisch trägt das Gütesiegel des Marine Stewardship Council, das auch Meeresfische aus verschiedensten Regionen berücksichtigt.

Greenpeace unterscheidet in ihrem Fischführer 2006:

AKZEPTABEL: Karpfen, Hering, Seelachs, Makrele, Bio-Fische

KRITISCH: Zander, Nordseegarnelen („Krabben“), Miesmuscheln, Pangasius, Tilapia, Sardine, Tintenfisch, Goldbrasse, Wolfbarsch und Alaska-Seelachs

KATASTROPHAL: Heilbutt, Hoki, Seehecht, Kabeljau, Schellfisch, Scholle, Seezunge, Lachs, Tunfisch, Schwertfisch, Rotbarsch, Haie, Tiefseefische wie Leng und Blauleng, Shrimps, Tiefseegarnelen, Aal, Viktoriabarsch  

Übrigens können Sie Ihren Bedarf an den wertvollen Omega-3-Fettsäuren auch mit anderen Lebensmitteln abdecken. Genießen Sie z.B. heimische, kaltgepresste Pflanzenöle, wie Lein-, Walnuss-, Raps- oder Sojaöl.

Download Infoblatt: Fisch - nachhaltig aufgetischt?