Naschereien auf Balkon und Fensterbrett

Gemüsepflanzen und auch Erdbeeren im Frühsommer noch schnell setzen für den kulinarischen Genuss im Sommer. Kräuter sind in Töpfen in Bio-Qualität erhältlich. Pflanzen aus Österreich sparen Kohlendioxid, Transitverkehr und sichern Arbeitsplätze.

Topf gefüllt mit Bioerde und Biopflanze
©g.hüfing "die umweltberatung"

Zum Aussäen eignen sich für die Sommermonate zum Beispiel Rucola, Vogerlsalat, Mangold oder die würzige Kresse.

Gemüse, Bohnen und Erdbeeren

Kleinfruchtige Gemüsearten werden als Jungpflanzen gesetzt, zum Beispiel vitaminreiche Paprika, scharfe Chilischoten oder würzige Pfefferoni. Auch Cocktailtomaten und Melanzani sind auf dem Balkon gut aufgehoben. Kleine Gurken- und Zucchinisorten und sogar Kürbisse können im Kisterl gezogen werden. Stangen- und Feuerbohnen sowie Klettergurken wachsen an Klettergerüsten in Trögen. Sie haben schöne Blüten und bieten mit ihren dichten Blättern einen guten Sichtschutz.

Auch für Erdbeeren ist es noch nicht zu spät. Monatserdbeeren sind besonders gut geeignet, weil sie bis zum Spätherbst immer wieder neue, köstliche Früchte tragen.

Die Pflanzen gut versorgen

Große Gefäße bieten genug Nährstoffe und Feuchtigkeit – je größer, desto besser. Tomaten, Paprika und Gurken benötigen mind. einen Topf mit 28 cm Durchmesser. Nach dem Eintopfen muss 6 Wochen nicht gedüngt werden. Anschließend werden die Pflanzen am besten mit Kräuterjauche, reifem Kompost oder anderen biologischem Dünger versorgt. Die Erde trocknet in den Töpfen und Trögen sehr rasch aus, deshalb ist häufiges Gießen und Mulchen wichtig.

Bio-Pflanzen aus der Region

Viele Obst- und Gemüsepflanzen gibt es im Handel in bester Bio-Qualität, oft auch alte Sorten, bei denen die Früchte durch besondere Farben und Formen und intensiven Geschmack auffallen. Am besten sind regional produzierte Pflanzen, weil sie kürzere Transportwege hinter sich haben und gut an das regionale Klima angepasst sind.


 


 

Kräuter

wachsen nicht nur im eigenen Garten, sondern auch am Fensterbrett. Sie brauchen viel Licht. Bevor Sie sie jedoch direkt der Sonne aussetzen, sollten Sie sie ein oder zwei Tage an einem schattigen Plätzchen abhärten. Dann vertragen sie auch die pralle Mittagssonne.

Kultur und Substrat

Die meisten Kräuter wachsen schnell. Sie brauchen einen großen Topf mit Abzugslöchern. Wollen Sie sie umtopfen, verwenden Sie eine Mischung aus torffreier Blumenerde, Sand und Kompost zu gleichen Teilen. Eine Schicht Tonscherben am Boden des Topfes verhindert Staunässe.

Düngen und Gießen

Kräuter im Topf sollen nur hin und wieder Kompost bekommen. Minze, Liebstöckl und Basilikum brauchen eher mehr Wasser und Nährstoffe. Etwas häufigere Kompostgaben sind bei diesen Gewürzen in Ordnung. Achtung: Zu viel Dünger lässt die Pflanzen zwar schneller wachsen, geht aber auf Kosten des Geschmacks.

Ernte

Ernten Sie nicht nur einzelne Blätter, sondern ganze Triebspitzen. Die Pflanzen bleiben dann schöner im Wuchs.

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