Pflanzung – die Basis wird gelegt

Die neuen Pflanzen sind ausgewählt. Nun müssen sie nur noch schonend nach Hause transportiert und möglichst schnell eingesetzt werden.

Tulpenzwiebel
© b.seidl-brychta "die umweltberatung"

Der Herbst ist eine gute Zeit, um Sträucher zu pflanzen und Blumenzwiebeln in die Erde zu stecken. Vor allem Tulpen- und Narzissenzwiebeln können nun eingesetzt werden, damit im Frühling die ersten Blumen sprießen. Die Zwiebel sollte zwei bis drei Mal so tief eingesetzt werden, wie sie hoch ist. Immer den Austrieb oben und die Wurzel, also das dicke Ende der Zwiebel, nach unten einsetzen.

Bäume und Sträucher pflanzen

Wählen Sie kräftige und gesunde Pflanzen von guter Qualität, die zum Standort im Garten passen. Der Abstand zur nächsten Pflanze, die Behandlung der Wurzeln und die Pflege des neuen Baumes oder Strauches haben auch einen großen Einfluss auf das Wachstum und die Entwicklung der Pflanze.

Die Pflanzung

Das Pflanzloch sollte mindestens doppelt so groß wie der Wurzelballen sein. Dabei die umgebende Erde lockern und gegebenenfalls mit reifem Kompost verbessern. Zu lange, abgerissene oder verletzte Wurzeln abschneiden und je nach Pflanzenart auch die oberirdischen Triebe etwas einkürzen.

Richtige Pflanztiefe beachten

Bäume sollten nicht tiefer als in der Baumschule gepflanzt werden, dabei eine nachträgliche Setzung des Erdreiches einkalkulieren. Heckengehölze (z. B. Hainbuche, Hasel, Feldahorn, Weißdorn) können auch etwas tiefer gepflanzt werden. Die Erde soll gut in die Hohlräume zwischen den Wurzeln rieseln. Man kann die Wurzeln durch Drahtgitter vor Wühlmäusen schützen.

Bei Bäumen sollte anschließend ein Stützpflock auf der Seite des angreifenden Windes ins Erdreich geschlagen werden. Befestigen Sie den Stamm mit einem breiten Band oder einer Schnur in Form einer Achterschlinge. Eventuell auch einen Verbiss-Schutz anbringen und eine Gießmulde formen.

Nach der Pflanzung

müssen die Pflanzen erst einmal ordentlich eingegossen werden, damit sich das Erdreich gut mit den feinen Wurzeln verbinden kann. Besonders wurzelnackte Ware sollte im ersten Jahr regelmäßig gegossen werden. Die Pflanzfläche (auch Baumscheibe genannt) sollte in den ersten ein bis zwei Jahren frei von Bewuchs gehalten werden, danach ist das Wurzelsystem des Neulings stark genug ausgebildet und die Pflanzscheibe kann zuwachsen.

Biopflänzchen

Angelika Baumann

Wir pflanzen heuer quer durch den Obst- und Gemüsegarten: Radieschen, Rucola, Pflücksalat, Butternut-Kürbis, Kohlrabi, Salatgurken, Brokkoli, Mangold, Karotten, Schnittlauch, Jungzwiebel, Zeller, Cocktail- und Salattomaten, Basilikum, Zitronenmelisse, Zucker- und Wassermelonen, Physalis, Walderdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Jostabeeren und ich freue mich immer riesig, wenn alles zu wachsen beginnt :)
bis auf Schnittlauch, Jungzwiebel, Karotten und Mangold habe ich nur Biopflanzen und Saatgut verwendet. Meine Schwiegermutter holt viel von der Arche Noah und zieht auch selbst bzw. bringt mir die Sachen mit. Von den angebauten Sorten wachsen bis jetzt sehr gut Radieschen, Rucola, Pflücksalat, Tomaten, Brokkoli, Himbeeren, Brombeeren, Walderdbeeren, Jostabeere, Physalis. Beim Rest muss ich noch abwarten, da das Wetter heuer leider ja nicht so mitspielt.
Mit den Tomaten, Gurken, Melonen, Mangold, Basilikum und Physalis habe ich gewartet und sie erst nach den Eisheiligen ausgepflanzt, bei den anderen Sorten war die Vorfreude bei dem schönen Wetter vorher zu groß, ich hoffe, die Pflanzen verzeihen es mir ;)

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