Physalis essen und die Grippe kann warten!

Andenbeeren liefern nicht nur die Dekoration für den Tellerrand sondern auch jede Menge Vitamine. Es gibt die Vitaminbomben aus heimischem Anbau.

Physalis
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Die Physalis stammt aus Südamerika, deswegen wird sie auch Andenbeere genannt. In Südafrika wird sie unter dem Namen Kapstachelbeere gehandelt. Sie ähnelt der Lampionblume, deren Früchte jedoch nicht zum Verzehr geeignet sind. Andenbeeren gehören wie Tomaten zu den Nachtschattengewächsen. Die Früchte sind etwa so groß wie Kirschen, dunkelgelb bis orange gefärbt und sitzen in gelbbraunen Blütenkelchen. Bei kühler und trockener Lagerung ist sie bis zu zwei Wochen haltbar.

Deko zum Anbeißen

Andenbeeren sind gute Eisenlieferanten. Das Eisen kann zusammen mit dem Vitamin C der Frucht besonders gut vom Körper aufgenommen werden. Physalis enthalten reichlich den Farbstoff Zeaxanthin, der die Netzhaut vor UV-Strahlung schützt und möglicherweise einer Degeneration der Makula entgegenwirkt. Auch Vitamin A ist reichlich enthalten - das ist in der Grippezeit besonders wichtig, da es die Widerstandskraft gegen Infektionskrankheiten stärkt.

Früchtchen aus dem Blumentopf

Die meisten Früchte werden extrem klimaschädigend per Flugzeug aus Südamerika importiert. Ein Blick auf die Herkunft lohnt sich auf jeden Fall, denn Physalis sind auch aus Österreich erhältlich. Wer das Klima schützen und Geld sparen will, zieht sie einfach wie Tomaten im Blumentopf oder im Garten selbst und erntet frisch. Vor dem ersten Frost stellt man sie am besten in ein Gewächshaus oder den kühlen Wintergarten, unreife Früchte reifen im Winter noch aus. Nach der Ernte kann man die Pflanzen kräftig zurückschneiden, im Dunkeln überwintern und dann schon ab Juli wieder ernten.

Vitaminisieren Sie Desserts und Salate mit Bio-Wunderbeeren!

Beeren können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz und einige Krebsformen senken. Die beste Wirkung können die Beeren entfalten, wenn sie aus biologischem Anbau stammen und daher unbelastet von Pestiziden sind.

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