Radicchio - Bittersalat gegen Hüftspeck

Radicchio stammt von der Wegwarte ab und ist eng mit dem Chicorée und der Endivie verwandt. Früher wurde er fast ausschließlich in Italien kultiviert, mittlerweile wird Radicchio weltweit angebaut.

Radicchio-Vogerlsalat mit Orangen
@m.knieli

Angeboten werden die kleinen, roten Salatköpfe, von denen die grünen, äußerst bitteren Blätter bereits entfernt wurden.

Bitter macht winterfit

Die Bitterstoffe des Radicchio sorgen schon im Mund für eine gute Verdauung indem sie den Speichelfluss fördern. Bitterstoffe ziehen die Schleimhäute im Mundbereich zusammen und dehnen sie wieder aus, das unterstützt das Ausscheiden von Schadstoffen im Rachenraum, schützt so vor Infektionen und stärkt die Abwehr.

Bitter für den Hüftspeck

Die Bitterstoffe regen Galle und Bauchspeicheldrüse und damit die Fettverdauung an. Außerdem wirken sie gegen Völlegefühl, Sodbrennen und Übelkeit. Zudem hat, wer oft bitter isst, auch weniger Heißhunger auf Süsses. Wer abnehmen will, kann Salat als Vorspeise essen, denn dabei füllt sich der Magen mit leichter Kost und man wird schneller satt.

Einkauf und Lagerung

Verzichten Sie auf vorgeschnittene, gewaschene Salatmischungen im Plastiksackerl, denn durch das Schneiden von Salat werden die Zellen zerstört, wertvoller Zellsaft tritt aus und damit gehen Mineralstoffe und Vitamine verloren und der Salat verdirbt viel schneller. Ganze Salatköpfe
umwickelt man am besten mit Papier und lagert sie im Gemüsefach im Kühlschrank. So bleibt Radicchio mindestens eine Woche knackig und frisch.

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