Projekt Vanessa - Schmetterlinge hautnah erleben

Ui, das kitzelt - wenn ein Kind erstmals eine Schmetterlingsraupe auf seiner Haut spürt, werden oft Berührungsängste überwunden. Das Projekt "Vanessa" macht es möglich.

Laufzeit: 2003 - laufend

Segelfalter
(c)m.pendl

Im Projekt Vanessa lernen Volksschulkinder die Grundlagen ökologischer Zusammenhänge.  Der Schwerpunkt liegt auf der Wissensvermittlung über Schmetterlinge und ihren Lebensraum. MitarbeiterInnen von "die umweltberatung" und der Wiener Umweltanwaltschaft betreuen Schulexkursionen zur Schmetterlingswiese in Wien.

Schmetterlinge beobachten - mitten in Wien

Bei Exkursionen auf der Schmetterlingswiese im Wiener Donaupark beobachten die Kinder Schmetterlinge in freier Natur. Im Raupenhaus, das auch auf dieser Wiese steht, können die SchülerInnen Schmetterlingsraupen und Puppen hautnah erleben. Die Kinder erfahren auch, warum es wichtig ist, heimische Pflanzen zu setzen, Brennnesseln nicht als Unkraut zu betrachten und welche Tiere auf einer Wiese vorkommen. Weiters gibt es auf der Schmetterlingswiese einen Teich, wo die SchülerInnen jedesmal begeistert nach Wassertieren suchen.

Entstehung der Schmetterlingswiese

Durch die Ausbringung von schmetterlingsgerechtem Saatgut und die Pflanzung von speziellen Sträuchern als Futterpflanzen und Nektarquellen wurde die Schmetterlingswiese nahe der UNO-City im Donaupark geschaffen. Es werden immer nur Teile der Wiese gemäht, um die Entwicklung der Schmetterlinge zu gewährleisten. Auch die Stäucher werden nicht stark zurückgeschnitten. Die Wiener Umweltanwaltschaft, die das Projekt ins Leben gerufen hat, finanziert die Aktivitäten im Rahmen von "Vanessa".

Weitere Infos zum Projekt Vanessa erhalten Sie auf der Website der Wiener Umweltanwaltschaft.