Heute schon Regenwald gerodet? Ohne Palmöl durch den Tag!

Palmöl steckt in vielen Produkten drin. Die gesunde, ökologische Alternative beim Essen: weniger Fertigprodukte kaufen, auf die Zutatenliste achten und einfach selber kochen.

Selbstgemachte Kekse
© Monika Kupka "die umweltberatung"

Ob Knuspermüsli, Suppenwürfel oder Waschmittel – in jedem zweiten Produkt aus dem Supermarktregal steckt Palmöl. Palmöl ist in der Lebensmittelindustrie sehr beliebt, weil es bei Zimmertemperatur fest ist und somit für cremigen Schokoaufstrich & Co sorgt. Gut ist Palmöl nicht – weder für unseren Körper noch für die Umwelt.

Bei der Herstellung von Palmöl entstehen verschiedene chemische Verbindungen die als potenziell krebserregend eingestuft werden. Zudem muss Regenwald den riesigen Ölpalmen-Monokulturen weichen, was den Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren sowie die Lebensgrundlage der ansässigen Bevölkerung unwiederbringlich zerstört.

Augen auf und Hand anlegen

Wer die Zutatenliste auf Lebensmittelverpackungen aufmerksam liest, wird häufig fündig: Palm(kern)öl oder Palm(kern)fett müssen, wie alle anderen pflanzlichen Fette, seit 2014 dezidiert ausgewiesen werden. Genau hinschauen und selber machen sind die Alternativen.

Rezepte für Palmölfreiheit von früh bis spät

  • Vorsicht, die meisten Knuspermüslis enthalten Palmöl.

Selber machen: Haferflocken werden beim Rösten in einer heißen Pfanne auch ohne Fett knusprig. Für besonders gutes Aroma gehackte Haselnüsse mitrösten. Beides mit Joghurt und Obst der Saison vermischen – mmmmh!

  • Müsliriegel sind meist palmölhaltige Snacks.

Selber machen: Köstliche Riegel lassen sich mit wenigen Zutaten selbst herstellen, das Rezept gibt’s auf der Rezepteseite.

  • Fertiggerichte mit Saucen enthalten meist Palmöl.

Selber machen: Ein Rezept für einen überbackenen Gemüseauflauf gibt’s auf www.umweltberatung.at/ueberbackener-gemueseauflauf  

  • Wer den süßen Gusto am Nachmittag stillt, isst in den meisten Fällen Palmöl.

Selber machen: "die umweltberatung" hat auf ihrer Website ein Rezept für Dinkel-Schoko-Cookies www.umweltberatung.at/dinkel-schoko-cookies

  • Eine Suppe am Abend ist ein guter Baucherlwärmer, in Suppenwürfeln steckt aber meist Palmöl drin.

Selber machen: Wer Suppengrün anröstet und Gewürze wie Liebstöckel, Bohnenkraut und Petersilie mitkocht, braucht meist keinen Suppenwürfel. Suppengemüse kann man auch einsalzen und damit haltbar machen: www.umweltberatung.at/suppengemuese-eingesalzen Falls es mal schnell gehen muss, sollten Bio-Suppenwürfel ohne Palmöl zuhause sein – auf die Zutatenliste achten!

  • Ist Besuch da, gibt’s oft Knabberzeug.

Selber machen: Knabberstangerl aus dem eigenen Rohr sind etwas Besonderes für die Gäste und leicht selbst herzustellen: www.umweltberatung.at/dinkelgrissini

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