Regionaler Reis aus Getreide

Reis und Reisprodukte wie Reismilch und Reiswaffeln sind häufig mit krebserregendem Arsen belastet. Heimische Getreidesorten sind gesunde und regionale Alternativen für Reisprodukte!

roher Dinkelreis in einer Schale
© g.homolka "die umweltberatung"

Arsen ist ein natürlicher Bestandteil der Erde. In der Nahrung ist er allerdings absolut unerwünscht und gilt als krebserregend. Gerade in Reis und Reisprodukten wurden von der AGES bedenkliche Konzentrationen an gesundheitsschädlichem anorganischem Arsen gefunden. Auch Bioware schneidet hier meist nicht besser ab, weil Arsen über Umweltverschmutzung in die Böden gelangt.

Heimische Körner als Alternative

Wer oft Reis isst und nicht darauf verzichten will, steigt am besten auf heimischen Getreidereis um. Gerade Getreidereis, wie z.B. Dinkelreis, Einkornreis oder Emmerreis bieten sich dafür an. Um aus einem herkömmlichen Getreidekorn ein schnell kochendes Getreidereiskorn zu machen, wird in der Mühle die äußerste Schicht des Getreidekorns ein wenig abgeschliffen. Allerdings bleiben hier, im Unterschied zum typischen weißen Reis, noch Bestandteile der Schale erhalten.

Einkornreis kocht sich besonders schnell: 10 Minuten kochen, 10 Minuten quellen lassen. Dinkelreis braucht etwas mehr Zeit, rund 30 Minuten Kochzeit und nochmals 30 Minuten Quellzeit. Wer ihn besonders weich und bekömmlich haben möchte, zum Beispiel für ein Risotto, der kann den Dinkelreis noch vor dem Kochen in kaltem Wasser eine weitere halbe Stunde vor dem Kochen quellen lassen.
Rezeptideen mit Getreidereis: Dinkelreislaibchen mit Kürbiskraut, Gefüllte Zucchini mit Dinkelreis, Dinkelreis-Salat, Dinkelrisotto, Einkornreis-Kürbis-SalatFenchelrsiotto

Gerste und Hafer im Trend

Nicht nur Dinkel wird immer mehr in den heimischen Küchen verwendet, auch Gerste und Hafer werden vielerorts als Zutat wiederentdeckt. Beide Getreidearten enthalten Inhaltststoffe, die auf die Darmflora positiv und beruhigend wirken. Gerade für Suppen, Laibchen oder Risotto sind Gerste und Hafer gut geeignet. Rezeptideen: Rollgerstlrisotto, Erdäpfellaibchen mit HaferflockenGerstensuppe mit Gemüse oder Hafermüsliriegel mit Dörrobst & Nüssen

Knusper, knusper Häuschen

Vor allem Kleinkinder stehen auf die knusprig leichten Reiswaffel. Sie haben kaum Kalorien, doch genau das ist auch ihr Manko. Die Kinder werden davon nicht satt und verlangen nach immer mehr Waffeln. So beginnen viele schon in sehr jungen jahren mit dem ständigem "snacken" zwischendurch.

Bei Kleinkindern kann man die Reiswaffeln wunderbar durch harte Brotscherzel ersetzen. Aber auch knuspriges Kräuterbrot oder Brotchips oder einfach frisches Obst und Gemüse sind gesunde Alternativen.

Welche Milch ist nun die beste?

Alternativen zur Reismilch sind die gute alte Kuhmilch oder pflanzliche Milcharten wie Hafermilch oder Sojamilch. Das Eiweiß der Kuhmilch kann vom menschlichen Köroper gut verwertet werden. Wie alle anderen tierischen Milchsorten, enthält Kuhmilch wertvolles Calcium für unsere Knochen. Die pflanzlichen Milchsorten enthalten in natürlicher Form so gut wie kein Calcium, dafür aber auch keinen Milchzucker Laktose, wodurch sie bei Laktoseintoleranz gut vertragen werden.

Welche Milch nun im Einkaufskorb landet, bleibt jeder und jedem selbst überlassen. 
Unsere Empfehlung: Bio sollte sie auf alle Fälle sein!

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