Richtig dick dämmen

Wenn Sie eine Dämmung planen, dann gleich mit dicken Dämmstärken.

Verschiedene Dämmstoffe
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Eine dicke Dämmschicht spart sehr effizient Heizenergie ein und steigert den Wohnkomfort. Bei warmen Wänden brauchen wir im Vergleich zu kühleren Wänden eine geringere Raumtemperatur, um angenehme Wärme zu empfinden.  20 Zentimeter Außenwanddämmung sind heute üblich, bei der Dachgeschoßdeckendämmung empfiehlt "die umweltberatung" sogar mindestens 30 Zentimeter.

Halb sanieren bringt’ s voll

Optimal fürs Energiesparen ist es natürlich, das ganze Haus wärmer einzupacken, die Fenster zu erneuern und die Heizung zu modernisieren. Aber auch Teilsanierungen bringen eine große Wirkung – bei wesentlich geringeren Kosten. Vor allem das Dämmen der obersten Geschoßdecke und die Heizungsmodernisierung haben bei schlecht gedämmten Dachböden und alten Heizungsanlagen ein Einsparpotential von 25-50%. Das spart nicht nur Heizkosten, sondern entlastet auch die Umwelt und verbessert den Wohnkomfort.

Dämmen womit?

Aus ökologischer Sicht besonders empfehlenswert sind regional verfügbare Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, die mit wenig Energieaufwand hergestellt werden, zum Beispiel Schafwolle oder Zellulose. Aber auch wenn Dämmstoffe zum Einsatz kommen, für deren Herstellung und Transport viel Energie notwendig ist, gleicht sich das durch die eingesparte Heizenergie bald wieder aus.

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Dämmstoffe richtig eingesetzt

Eignung, Anwendung und Umweltverträglichkeit von Dämmstoffen

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Coverfoto: Adolf Bereuter, „Haus Simma“
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