Rollos zu und durch! Tipps für heiße Zeiten

Die UmweltberaterInnen verraten, wie sie die heißen Tage im Büro ohne Klimaanlage überstehen. Außenjalousien runter, Arme unters kalte Wasser, Obst essen und brav trinken. Und im Notfall läuft der Ventilator.

Fenster mit halboffenen Jalousien
© s.seidl "die umweltberatung"

Fensterflächen wirken im Sommer wie Heizkörper und bringen verstärkt Wärme in die Räume. Das Um und Auf im Kampf gegen heiße Raumtemperaturen ist die Verschattung. Außenjalousien wirken im Vergleich zu Innenjalousien knapp drei mal besser gegen die Sonneneinstrahlung. Wichtig bei der Anschaffung: Die Jalousien sollten sturmfest sein, damit sie über Nacht und über das Wochenende zu bleiben können. Und sie sollten so verstellbar sein, dass sie die direkte Sonnenbestrahlung abhalten, aber genug Licht in den Raum lassen.

Fenster auf am frühen Morgen

Wer zuerst ins Büro kommt, macht in allen Räumen die Fenster weit auf, damit kühle Morgenluft reinströmen kann. Sobald die Temperatur draußen die Raumtemperatur übersteigt, heißt’ s Fenster schließen. In voll besetzten Büroräumen muss aber natürlich immer wieder kurz gelüftet werden, weil es sonst zu stickig wird.

Wasser von innen und außen

Zwischendurch die Arme ins kühle Wasser halten und das Gesicht waschen, ist herrlich erfrischend. Unter so manchem Schreibtisch steht auch ein Schaffel mit Wasser – Füße für ein paar Minuten reinstellen, das tut gut. Die Alternative zum Pritscheln im Schaffel sind kalte Wadenwickel.

Kühlende Gaumenfreuden und Getränke

Um gesund durch die heiße Zeit zu kommen, ist viel trinken angesagt. Frisch gezapftes Leitungswasser ist der günstigste und beste Durstlöscher. Minze im Wasserkrug oder Minztee wirkt kühlend. Gemüse und Obst sind hoch im Kurs – Karotten, Gurken, Paradeiser, Pfirsiche und Beeren helfen dem Körper beim "cool" bleiben. Geräucherte, gebackene und scharfe Speisen sowie Süßes kommen im Sommer nur selten auf den Tisch. Herrlich erfrischend hingegen sind kalte Suppen, Salate, Joghurts und Melonen aus Österreich.

Letzter Ausweg: ein kühles Lüfterl

Eine Klimaanlage kommt wegen des hohen Energieverbrauchs für "die umweltberatung" nicht in Frage. Wenn die Luft allerdings steht und das Hirn in der Hitze zu kochen beginnt, darf zwischendurch ein Ventilator neben dem Schreibtisch laufen, der unter den Zimmerkolleginnen und -kollegen weitergereicht wird. Er verbraucht 98 % weniger Energie als eine uneffiziente mobile Klimaanlage und hilft, die Hundstage zu überstehen.

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