Schonende Bodenbearbeitung

Bodenbearbeitung bereitet den Gartenboden für die Bepflanzung oder Aussaat vor. Das soll behutsam geschehen, ohne Bodenleben und Bodenstruktur zu schädigen.

Grabgabel
© Lebensqualität

Grundsätzlich gilt, dass der Boden für die Bearbeitung nicht zu nass sein darf, sonst kann es zu schweren Schäden des Bodengefüges kommen.

Fingerprobe durchführen

Beim Zerdrücken eines erbsengroßen Erdkrümels aus ca. 10 cm Bodentiefe sollte dieses in viele kleine Teile zerfallen. Entsteht dabei gatschiger Schlier, ist der Boden zu feucht!

Aufgestreuten Kompost nur oberflächlich einbringen

Wenn Kompost zu tief vergraben wird kann das organische Material durch das Fehlen von ausreichend Sauerstoff nicht verrotten, es verfault. Die dabei entstehenden Stoffwechselprodukte können das Pflanzenwachstum sogar hemmen.

Besser mit der Grabgabel lockern anstatt mit dem Spaten umstechen

Die Beete müssen nicht jedes Jahr automatisch umgestochen werden. Dabei wird oft die untere, weniger belebte Erdschichte oben abgelegt, während die oberste Bodenschichte am tiefsten vergraben wird. Gerade sie enthält besonders sauerstoffbedürftiges Bodenleben, das nun in tiefere und sauerstoffärmere Bodenschichten gelangt. Die Bodenorganismen benötigen einige Zeit, um sich gemäß ihren Sauerstoffansprüchen wieder vollständig anzupassen.

Auf Fräsen verzichten

Die Fräszinken können die Bodenstruktur (Bodenkrümel) zerstören. Unterhalb der gefrästen Schicht kann sich bei jährlicher Wiederholung ein für Wasser und Wurzeln undurchdringlicher Verdichtungshorizont bilden.

Boden im Frühjahr lockern

Im Herbst führt es meist zu unerwünschter Mineralisierung und Nährstoffauswaschung - der offene Boden ist zudem völlig ungeschützt der Witterung und Erosion ausgesetzt.
Einzige Ausnahme für tiefgründiges Lockern und Umgraben bilden schwere, tonige Böden. Sie erfordern meist ein Umgraben, da nur so eine ausreichende Lockerung und Durchlüftung erreicht werden kann. Bei der Durchführung im Herbst hilft der winterliche Frost bei der Lockerung von Tonböden.

Winterbegrünung im Herbst

Sie bindet Pflanzennährstoffe und schützt Bodenstruktur und Bodenleben.

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Gütesiegel "biologisch gärtnern"
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Einen Garten anlegen

Das Infoblatt „Ein Naturgarten entsteht“ beschreibt die wichtigsten Schritte beim Anlegen eines Naturgartens – von der Planung bis zur Bodenbearbeitung und Aussaat.

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