Sonnenschutz - Sonnenklar

Die warmen Sonnenstrahlen tun uns gut. Zu viel davon kann aber gefährlich sein. Wie können Sie sich und Ihre Kinder schützen?

Sonne
© A. Huber "die umweltberatung"

Die Sonne beeinflusst unser Wohlbefinden, regt den Stoffwechsel an und macht einfach glücklich. Es tut gut nach den langen Regentagen endlich die Kraft der Sonne zu spüren. Dennoch ist es wichtig, die Haut vor UV-Strahlung zu schützen. Kinder sind besonders gefährdet, denn ihre Haut ist viel dünner und hat noch keinen so wirksamen Eigenschutz. Erst ab etwa 15 Jahren hat sich der volle Schutzmechanismus gegen UV-Strahlung entwickelt.

Kinderhaut – gut geschützt

Die wichtigsten Maßnahmen für den Aufenthalt der Kleinen im Freien:

  • Verwenden Sie für Ihre Kinder Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor. Um Allergien zu vermeiden, sollten Sie nur duftstofffreie Cremes einsetzen
  • Schützen Sie Kinder unter zwei Jahren zusätzlich mit guter Kleidung
  • Setzen Sie Kinder nie der prallen Sonne aussetzen
  • Bedecken Sie Augen und Kopf
  • Meiden Sie die Mittagssonne

Sonnenschutz in jedem Alter

Auch Personen über 15 Jahren sollten ihre Haut langsam an die Sonne gewöhnen und, abhängig vom Hauttyp, mehr oder weniger intensive Schutzmaßnahmen ergreifen. Die drei wichtigsten Grundregeln in puncto Sonnenschutz lauten:

  • Meiden Sie die Mittagssonne - oder wie ein australisches Sprichwort besagt:
    „between eleven and three look for a tree“
  • Kleidung aus dicht gewebten Materialen schützt vor Sonnenbrand. Unbedingt ausreichend kleiden!
  • Cremen Sie ungeschützte Körperpartien großzügig und wiederholt mit Sonnenschutzmittel ein!

Nanotechnologien gegen Sonnenbrand?

Sonnenschutzkosmetika erhalten ihre schützende Eigenschaft von den sogenannten Lichtschutzstoffen, wobei zwischen physikalischen und chemischen Lichtschutzstoffen unterschieden wird. Produkte mit physikalischen Sonnenschutzstoffen sind vor allem für allergiegefährdete Personen und Kinder zu empfehlen, da chemische UV-Filter zu allergischen Reaktionen führen können und unter Verdacht stehen, hormonell zu wirken.

Die häufig verwendeten physikalischen Filter Titanoxid und Zinkoxid werden in Kosmetika heute aber fast immer in ihren Nanoformen eingesetzt. Zwar ist für beide Stoffe nachgewiesen, dass sie in intakte Haut nicht eindringen können, wie es bei geschädigter oder verletzter Haut aussieht, ist jedoch noch nicht genügend geklärt. Eine abschließende Bewertung der physikalischen Sonnenschutzfilter ist also noch ausständig.

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