Sonnenstrahlen einfangen

Wie Photovoltaikanlagen funktionieren, was sie bringen und worauf bei der Anschaffung zu achten ist.
Hausdach mit Photovoltaikanlage
© m.panek "die umweltberatung"

Die Sonne produziert so viel Energie, dass es schade wäre, diese Energie nicht technisch zu nutzen. Die Stromerzeugung aus Sonnenlicht schwankt im Tages- und Jahresverlauf. Je nach Sonneneinstrahlung und Dimensionierung der Anlage kann die Stromproduktion auch den Verbrauch im Haushalt übertreffen – so wird ein Haushalt zum Stromproduzenten.

Selbst erzeugen, selbst verbrauchen

Bei Häusern, die an das Stromnetz angeschlossen sind, speisen die Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) den Überschuss ins Netz ein. Während Engpässen und in der Nacht bezieht der Haushalt den Strom aus dem Netz. Der Einspeisetarif bringt viel weniger als die Kilowattstunde aus dem Netz kostet. Daher ist es am effizientesten, den selbst produzierten Strom durch ausgeklügelte Nutzung soweit wie möglich auch selbst zu verbrauchen. Zum Beispiel werden Geräte mit hohem Energieverbrauch wie Waschmaschine und Geschirrspüler über eine automatische Steuerung dann eingeschaltet, wenn die Anlage Strom produziert.

Amortisation und Förderung

Der Energieaufwand bei der Rohstoffgewinnung und Herstellung der Anlage ist je nach Modell innerhalb von 2,5 bis 5 Jahren wieder ausgeglichen. Wirtschaftlich amortisiert sich eine Photovoltaik-Anlage in 12 bis 15 Jahren, wenn man eine Förderung in Anspruch nimmt und keinen Kredit benötigt.

Bei kleinen Anlagen bis 5 kWp ist es möglich, Förderungen des Bundes, des Landes und der Gemeinde in Anspruch zu nehmen (kWp = Kilowattpeak = Maximalleistung). Für große Anlagen ab 5 kWp gibt es diese Investitionsförderungen nicht, in diesem Fall kann die bundesweite Tarifförderung in Anspruch genommen werden, die im Ökostromgesetz geregelt ist.

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